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Fall abgeschlossen

Mauer im Kurpark wird repariert Fall abgeschlossen

Eine gute Nachricht hat es für Bad Nenndorf in dieser Woche gegeben: Der Mauerschaden im Kurpark wird nun endlich behoben. Und zwar so, dass es die Stadt keinen Cent kostet.

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Quelle: pr.

Bad Nenndorf. Damit steht der „Bad Nenndorfer Mauerfall“ nach einem Dreivierteljahr vor dem Abschluss. Auf Anfrage dieser Zeitung sagte Stadtdirektor Mike Schmidt, dass die Verwaltung mit den beiden beteiligten Firmen eine Einigung erzielt hat. Demnach wird die seit Juli 2015 schief stehende Mauer im Bereich Esplanade bis Freitag, 29. April, wieder instand gesetzt. Damit verpasst die Stadt zwar knapp das Datum der nächsten Großveranstaltung, der Deistertag am 24. April, doch dieser spielt sich ohnehin weiter oben im Kurpark beziehungsweise im Deister selbst ab.

Somit verbucht Schmidt die Einigung als Teilerfolg. Zwar räumt auch er ein, dass die Dauer des Verfahrens enorm lang war. Alle großen Feste im Kurpark sind seit vergangenem Sommer mit dem Makel der Absperrung an der Esplanade gefeiert worden. Doch es habe sich gelohnt, die Sache in Ruhe anzugehen.

Mehrere Faktoren

Die Alternative wäre ein Rechtsstreit in einer äußerst diffizilen Angelegenheit gewesen. Denn der Grund, warum die Mauer während eines Gewitters mit starkem Regen beinahe umgekippt wäre, ist nie zweifelsfrei festgestellt worden. Mehrere Faktoren – von zu wenigen Abläufen über die fehlende Verankerung der Mauer bis hin zur Verstopfung der Kanäle durch das Material der wassergebundenen Decken – sollen zusammengespielt haben beim „Mauerfall“.

Eine anwaltliche Auseinandersetzung wäre teuer geworden, vermutet Schmidt. Und ob sie das Verfahren wirklich abgekürzt hätte, sei offen. Denn auch jetzt erfolgt die Reparatur des Schadens „ohne Anerkennung einer Schuld“ seitens der Planer vom Büro Kirchner und der ausführenden Firma Rasche.

Diese beheben den Schaden auf Grundlage der Gewährleistungsvereinbarung, so Schmidt. Dabei soll auch ausgeschlossen werden, dass die Mauer noch einmal bei Regen ins Wanken gerät. Wie dies genau geschieht, wird auch den Mitgliedern des Bauausschusses mitgeteilt, damit diese im Bilde sind.

Die Kosten schätzt Schmidt auf rund 20 000 Euro. Anfangs war an eine Drittelung der Kosten gedacht worden – somit hat die jetzige Einigung der Stadt etwa 6700 Euro gespart. Und was Schmidt genauso wichtig ist: Das gute Verhältnis zum Büro Kirchner und zur Firma Rasche, die jüngst auch den Zentralen Platz gebaut hat, musste nicht leiden. gus

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