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Ferienbetreuung kommt an

Bad Nenndorf Ferienbetreuung kommt an

Gut eingelebt haben sich Betreiber und Besucher des Nenndorfer Jugendzentrums (Juz), das vor zwei Jahren von der Kramerstraße ins Mehrgenerationenhaus an der Bahnhofstraße umgezogen ist.

Bad Nenndorf. Juz-Leiter Moran Dzang hat für den Ausschuss für Jugend, Soziales, Kultur und Sport eine Zwischenbilanz gezogen und einen Rückblick auf das vergangene Jahr gegeben.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten – drei Monate lang hatte das Juz nach seinem Start kein Internet – ging es für das Zentrum wieder bergauf. Vor allem durch Mundpropaganda seien die Besucherzahlen seit dem Umzug wieder angestiegen, so Dzang. „Die Zukunft wird zeigen, ob sich das Haus so mit Leben füllt, wie es angestrebt wird.“

Derzeit nutzten immer bis zu 15 Kinder und Jugendliche zeitgleich das Juz zu den üblichen Öffnungszeiten, die Zahlen schwanken je nach Wetter und Jahreszeit. Die meisten Besucher verzeichnete Dzang in den Herbstferien 2014.

„Wir haben derzeit ein junges Publikum“, so Dzang. 30 der Besucher sind zwischen zwölf und 14 Jahre alt, davon kommen zehn regelmäßig. Zwölf „Dauergäste“ sind zwischen 15 und 19. Dabei würden die „klassischen“ Spieleangebote wie Darts und Billard ebenso rege genutzt wie das Internetcafé. Eine regelmäßige Nutzergruppe, ein Magic-Karten-Treff, habe sich ebenfalls 2014 gebildet. Was sich im Vergleich zu früher vor allem geändert habe, sei die Verweildauer der Nutzer, die inzwischen deutlich kürzer sei. Das sei wohl vor allem auf die verlängerten Schulzeiten zurückzuführen.

Einen weiteren Schwerpunkt neben den offenen Treffen bildeten die Ferienaktionen. Im Vergleich zu 2013 war die Zahl der Woki-Angebote von 55 auf 41 zurückgegangen, weshalb auch die Zahl der Teilnehmer um etwa 30 Kinder geringer war. Die zweiwöchige Ferienbetreuung, die 2014 für 15 Kinder ausgelegt war, war komplett ausgebucht und sei bei Eltern und Kindern sehr gut angekommen, weshalb an dem bestehenden Konzept festgehalten werden sollte, empfahl Dzang. In jedem Fall sollte der Betreuungsschlüssel von eins zu fünf, also einem Erwachsenen für fünf Kinder, beibehalten werden.

Dzang bedauerte vor allem den Weggang seiner Mitbetreuerin Stefanie Heyne, deren Stelle bis heute nicht wiederbesetzt werden konnte. „Es meldeten sich zwar einige Interessenten, jedoch waren diese nicht geeignet“ oder waren mit den Bedingungen für eine Anstellung nicht einverstanden. „Es wäre wünschenswert, diese Stelle aufzuwerten, um sie attraktiver zu machen“, fand Dzang, damit in der Folge das Angebot im Juz erweitert und die Qualität der Jugendarbeit aufrechterhalten werden könne. kle

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