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Feuerwehr raus – Tafel rein

Immobiliendruck Feuerwehr raus – Tafel rein

Die Tafel des DRK in Bad Nenndorf ist gegenwärtig ungewollt präsent positioniert. Die Ausgabestelle befindet sich nämlich direkt am Rathaus und ist zudem nur über eine steile Treppe zu erreichen Bereits seit Jahren versuchen Stadt und Verwaltung, einen anderen Standort zu finden.

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Quelle: pr.

BAD NENNDORF. Möglicherweise ist die Suche nun aber beendet, stellt Stadtdirektor Mike Schmidt in Aussicht. „Wir haben einen großen Immobiliendruck in Bad Nenndorf“, begründet Schmidt die langwierige Suche. Nun könnte die Lösung quasi direkt vor der Haustür liegen. Denn mit dem Auszug der Feuerwehr im Sommer fällt das Nutzungsrecht des alten Feuerwehrgerätehauses hinter dem Rathaus an die Stadt zurück. „Und die Stadt kann sich vorstellen, dort eine Garage sowie den Unterrichtsraum für die Tafel zur Verfügung zu stellen“, so der Stadtdirektor.

„Das würde die Tafel sehr glücklich machen“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hoffmann. In den neuen Räumlichkeiten wäre die Lebensmittelausgabe nicht nur weniger präsent, was Bedürftigen, die sich schämen, das Angebot zu nutzen, zugute käme. Sie wäre auch barrierefrei zugänglich.

„Wir müssen in dem Bereich flexibel bleiben“

Geht es nach den Vorstellungen von Schmidt, kann die Tafel die Räume für die nächsten drei Jahre in Anspruch nehmen, danach bestehe jedes Jahr die Möglichkeit auf Verlängerung der Nutzungsvereinbarung. „Wir müssen in dem Bereich flexibel bleiben“, begründet Schmidt den Vorschlag. Unter anderem stünden ja auch noch der Umzug des Rathauses und andere Bauvorhaben an.

Doch bevor es im Sommer überhaupt zum Ortswechsel der Ausgabestelle kommen kann, muss erst der Verwaltungsausschuss dem Vorschlag der Verwaltung zustimmen. Die Politiker würden, im Falle eines positiven Beschlusses, auch die Konditionen festlegen. Gegenwärtig darf die Tafel die Räume unterhalb der Verwaltung mietfrei nutzen.

Hoffmann ist sich sicher, dass der Unterrichtsraum und eine Garage des derzeitigen Feuerwehrgerätehauses für die Zwecke des DRK reichen würden. Mehr Platz sei auch gar nicht drin, weiß Schmidt. Denn die übrige Fläche wird nicht nur dem neuen Hausmeisterpool der Samtgemeinde zur Verfügung gestellt, sondern soll unter anderem auch dafür genutzt werden, die Platzprobleme der Verwaltung hinsichtlich der Archivierung zu lösen.  js

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