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Bad Nenndorf / Sportabzeichen beim VfL Fitness für alle

Fit und gesund in allen Altersklassen: 202 Teilnehmer haben beim VfL erfolgreich für das Sportabzeichen 2011 trainiert, darunter 118 Jugendliche und zwölf Familien.

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Spaß an der Bewegung steht bei den Absolventen des Sportabzeichens im Vordergrund.

Quelle: tes

Bad Nenndorf (tes). Viele sind Wiederholungstäter und haben im „VfL-Dorado“ – begleitet vom Rahmenprogramm der „Dorado Dance Kids“ – ihre Urkunden in Empfang genommen.

 Das Sportabzeichen vom Deutschen Olympischen Sportbund ist das einzige Auszeichnungssystem außerhalb des Wettkampfsports, das umfassend die persönliche Fitness überprüft. Es ist in fünf Gruppen mit unterschiedlichen Übungen eingeteilt. Schwimmen ist obligatorisch. Beim Laufen sind Sprintfähigkeit und Ausdauer gefragt. Hinzukommen Weit- oder Hochsprung, Werfen oder Kugelstoßen. Alle Bedingungen sind innerhalb eines Kalenderjahres zu erfüllen.

 Der Vorstand des VfL geht mit gutem Beispiel voran und gehört wie Eva Thies, Elke Harmening, Wilhelm Gümmer, Bernd Barthold und Erich Thies zu den erfolgreichsten „Wiederholern“: „Vorbildlich“, lobte Karl-Heinz Holstein, der seit 1999 beim VfL als Koordinator für die Sportabzeichen verantwortlich zeichnet. Seitdem weist die Entwicklung der Absolventenzahlen kontinuierlich nach oben. Wurden von 1971 bis 1998 insgesamt 928 Urkunden vergeben, waren es von 1999 bis 2011 bereits 2227 Auszeichnungen. Als zusätzlichen Anreiz hat Holstein einen Wanderpokal gestiftet, der von Vereins-Insidern nur „Hoppel“-Pokal genannt wird. Der diesjährige Gewinner Jürgen Herz hat zum 30. Mal das Abzeichen in Gold geholt und empfiehlt allen, es ebenfalls zu versuchen. „Egal, ob Anfänger oder Sportfan: Jeder, der sich auf den Beinen halten kann, schafft das“, ist er überzeugt. Das Tollste sei die Gemeinschaft. Im Vordergrund stehe nicht die Leistung, sondern der Spaß an der Bewegung – generationsübergreifend und altersunabhängig. Die jüngsten Empfänger des Sportabzeichens Jugend sind die achtjährigen Cynthia Röbbel und Simon Schuba, die erfahrensten Wilfriede Struck (79) und Rudolf Menzel (82). Als erfolgreichste Gruppe schnitt mit 52 Absolventen die Fußballjugend ab, begleitet von Trainer Michael Roder.

 Jeder kann mitmachen. Eine Vereinszugehörigkeit ist nicht nötig, motiviert Holstein, den inneren Schweinehund zu überwinden: „Man muss die Leute auf den Platz kriegen.“ Wer einmal mitgemacht habe, bei dem laufe es von allein. Zumal alle sechs Prüfer beim VfL gerne helfen.

 Die Saison 2012 beginnt am Montag, 7. Mai, um 18 Uhr auf dem Sportplatz Bahnhofsstraße.

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