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Bad Nenndorf Fliegender Doktorhut gewinnt
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Fliegender Doktorhut gewinnt
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00:17 10.09.2016
Jette Dammenhayn, Melissa Elmas und Sina Luther. Quelle: geb
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BAD NENNDORF

So gewann sie den dazu ausgeschriebenen Wettbewerb.

 Drei Klassenverbände reichten Bilder bei dem Wettbewerb um den besten Logo-Entwurf ein. Jette Dammenhayn und Sina Luther, beide aus der Jahrgangsstufe acht, belegten die Plätze zwei und drei. Außer der künstlerischen Anerkennung erhalten die drei Siegerinnen Preisgeld zwischen 50 und 20 Euro.

 Während Jette und Sina ihre Bilder unter der Regie von Kunstlehrerin Catrin Tomhave malten, entwarf Melissa ihr Werk in ihrer Freizeit. „Das englische Wort mortarboard bedeutet sowohl Mörtelkelle als auch Doktorhut. Einerseits wird damit symbolisiert, dass harte Arbeit erforderlich ist, um erfolgreich zu lernen, und andererseits, dass durch das Mentorenprojekt sowohl praktische als auch akademische Abschlüsse ermöglicht werden sollen“, lobte Initiatorin Elisabeth Meyer-Engelke die Siegerarbeit.

 Das 2015 am Gymnasium mit einem Dutzend Mentoren gestartete Projekt unter Trägerschaft der Stiftung Help verzeichnet mittlerweile 25 Mentoren in der Hausaufgabenbegleitung, neun Talentscouts und 15 Fachexperten aus dem aktiven Berufsleben.

 „Die Mentoren bringen den Schülern eine Aufmerksamkeit entgegen, die einige von ihnen von zu Hause nicht gewöhnt sind“, so Direktorin Irmtraud Gratza-Lüthen. „Mit der Hausaufgabenbetreuung haben die Mentoren für echte Erfolgserlebnisse gesorgt. Die Klassenlehrer haben ihre Schüler mitunter gar nicht mehr wiedererkannt“, freut sich die Direktorrin.

 Auch für Kinder von Migranten sei es oft nicht leicht, sich ganz auf sich gestellt an einem deutschen Gymnasium zurechtzufinden und den Schritt aus der eigenen Kultur in eine andere Gesellschaft zu wagen. geb

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