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Fließender Übergang

Umzug der Polizei Bad Nenndorf Fließender Übergang

Der geplante Umzug der Polizei Bad Nenndorf verschiebt sich um wenige Wochen. Wie Kommissariatsleiter Michael Panitz auf Anfrage der SN mitteilt, ziehen die gut 40 Beamten Mitte August in die neuen Räume des Rewe-Komplexes. Grund für die Verzögerung sind Panitz zufolge Restarbeiten, die „polizeispezifische Dinge“ betreffen.

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 Bald müssen die Polizisten Umzugskartons packen.

Quelle: js

BAD NENNDORF. Beispielsweise müssen noch Funkpulte angeschlossen und die Notstromversorgung sichergestellt werden.

Prinzipiell wäre auch ein früherer Einzug möglich, allerdings möchten die Beamten erst nach dem 5. August in ihr neues Zuhause. Selbst wenn der sogenannte Trauermarsch ausfällt, werden Mitarbeiter des Polizeikommissariats Bad Nenndorf im Einsatz sein, beispielsweise um die Aktionen des Deutschen Gewerkschaftsbund abzusichern (wir berichteten). „Es wäre doch eine sehr schlechte Planung, genau zu dieser Zeit umzuziehen“, kommentiert Panitz, der sich schon auf die neuen Räumlichkeiten freut.

Nachbarn müssen unterstützen

„Die Situation verbessert sich durch den Umzug erheblich“, so der Kommissariatsleiter. Es habe sich vieles in der polizeilichen Arbeit verändert in den vergangenen Jahren. Gerade hinsichtlich der Spurensicherung reichen die Qualitätsansprüche der Räume, beispielsweise hinsichtlich der Kontamination der Spuren, in dem gegenwärtigen Heim der Beamten in der Fußgängerzone nicht mehr aus.

Etwa eine knappe Woche wird der fließende Übergang dauern. An einem Tag wird die Polizei für circa vier Stunden nicht erreichbar sein. „Die ganze Technik muss ja umgeschaltet werden“, sagt Panitz. Allerdings werde trotzdem „ein höchstmögliches Maß an Funktionalität gewährleistet“. Ferner wird eine benachbarte Dienststelle erreichbar sein und gegebenenfalls Notrufe entgegennehmen.

Nachmieter werden noch gesucht

Doch was plant die Sparkasse eigentlich mit dem zentralen Gebäude, sobald die Polizei ausgezogen ist? „Wir stellen uns eine Mischung aus privater und gewerblicher Nutzung vor“, sagt Marc-Oliver Kreft, stellvertretender Pressesprecher der Sparkasse Schaumburg. Entsprechende Modernisierungsarbeiten seien bereits in Auftrag gegeben – wie genau das mehrstöckige Gebäude allerdings aufgeteilt wird, stehe noch nicht fest.

Sowohl für den privaten als auch den gewerblichen Bereich haben sich bereits Interessenten gemeldet, so Kreft. Unterschriftsreife Verträge seien allerdings noch nicht ausgearbeitet. „Wir haben auch keinen ultimativen Zeitdruck. Zwei Jahre soll das Haus allerdings nicht leer stehen“, meint der stellvertretende Pressesprecher. Eins steht aber fest: Verkauft werden soll das Gebäude nicht. js

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