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Fördergeld könnte doch noch fließen

Bad Nenndorf / Jugendausschuss Fördergeld könnte doch noch fließen

Der Jugendausschuss der Samtgemeinde Nenndorf hat einen Investitionszuschuss der Samtgemeinde in Höhe von 108.000 Euro für den Bau einer Krippengruppe im evangelischen Kindergarten Bad Nenndorf befürwortet – mit zwei Einschränkungen.

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Der Anbau für die Krippengruppe gleicht sich im Stil der bestehenden Baugruppe an.

Quelle: Plan: Klaus Haake, Architekt

Bad Nenndorf. Der Zuschuss soll nur fließen, falls kein Bundesfördergeld nach der „Richtlinie Investitionen Kinderbetreuung“ (RIK) in Anspruch genommen werden kann. Der Zug für diese Fördermittel, die mit mehr als 200.000 Euro betragen sollen, war eigentlich schon abgefahren (wir berichteten), das Förderprogramm ausgelaufen.

Laut Landesschulbehörde können die Summen in besonderen Fällen aber wohl doch noch über das Kalenderjahr 2013 in Anspruch genommen werden. Darüber entscheide demnächst der Bundestag. Aber selbst wenn die Entscheidung positiv ausfalle, müsse abgewartet werden, ob das Bauvorhaben der evangelischen Kirche den Ausnahmetatbestand für die Fristverlängerung erfüllt.

Sollte es keine Verlängerung geben, kann die Samtgemeinde laut Angabe der Verwaltung kurzfristig einen Antrag nach RAT II (Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für den Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren) stellen. Dieser Zuschuss würden aber wesentlich geringer ausfallen.

Auf jeden Fall will die Verwaltung an der Empfehlung festhalten, die evangelische Kirche in ihrem Vorhaben zu unterstützen. Die Politiker im Ausschuss gaben grünes Licht für 108.000 Euro Bauzuschuss, jedoch aufgrund einer weiteren Einschränkung nicht einstimmig: Die Beschlussempfehlung für den Zuschuss soll nur gelten, wenn die Ausgabe für den Bau der Krippengruppe von den Mitgliedsgemeinden mitfinanziert wird, sprich die Samtgemeindeumlage erhöht wird. Dieser Einschränkung mochten sich die Mitglieder der CDU-Fraktion nicht anschließen. Werner Bövers: „Das hat der Finanzausschuss zu entscheiden, nicht wir.“

Während der Sitzung stellte der Wunstorfer Architekt Klaus Haake das Anbauprojekt vor. Es umfasst mit Gruppen-, Bewegungs- und Ruheraum, Garderobe und sanitären Anlagen 245 Quadratmeter Nutzfläche und wird an die Nord-Ost-Seite des Kindergartens im Stil der bestehenden Einrichtung angebaut. Die Baukosten bezifferte Haake mit 516.000 Euro.

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