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Freibadbus soll weiter rollen

Wetter und fehlende Werbung sind Schuld an mauer Bilanz Freibadbus soll weiter rollen

Nur 17 Passagiere an 18 Tagen – trotz dieses eher dürftigen Resultats sind die Beteiligten am Projekt Freibadbus nicht unzufrieden. Denn die Premiere hatte mit mehreren Problemen zu kämpfen.

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Die Fahrer Herbert Kruppa (von rechts), Heinrich Lathwesen, Wilfried Koch, Pieter Wiese und Fritz Kaiser mit Stadtdirektor Mike Schmidt (Zweiter von rechts).

Quelle: gus

BAD NENNDORF. Vor allem die fehlende Werbung im Woki - Aktionsblatt hat den ehrenamtlichen Fahrern vom Bürgerbusverein und Initiator Mike Schmidt buchstäblich die Tour vermasselt. Zu kurz war die Planungszeit, um das kostenlose Angebot, Jungen und Mädchen aus der Kurstadt ins Rodenberger Freibad zu bugsieren, noch in die Programmliste mit aufzunehmen.

„Aufgrund der ablehnenden Haltung des ehemaligen Vorsitzenden des Bürgerbusvereins musste das Ganze mit der heißen Nadel gestrickt werden“, erklärte Stadtdirektor Schmidt. Bernd Reese hatte vor seinem Rücktritt gegen das Vorhaben argumentiert, war im Vorstand aber überstimmt worden.

Schmidt will dem Projekt Zeit geben, sich zu etablieren

Das zweite Problem war nach Worten des jetzigen Vorsitzenden, Herbert Kruppa, das wechselhafte Wetter. Darauf haben die Mitstreiter zwar keinen Einfluss, aber sie wollen es in den kommenden beiden Jahren erneut probieren. Schmidt geht davon aus, dass sich das Angebot erst etablieren muss. Und wenn es dann auch in der Woki-Übersicht aufgelistet wird, wissen alle Eltern und Kinder um die kostenlose Transportmöglichkeit. Der Stadtdirektor dankte den Busfahrern Herbert Kruppa, Heinrich Lathwesen, Wilfried Koch, Pieter Wiese, Fritz Kaiser, Konrad Kruse, Peter Lindwedel und Rolf Steinmeyer ausdrücklich für ihren Einsatz. Und er bezahlte dem Verein 584 Euro für den Fahrdienst – das macht einen Euro pro Kilometer, den der Freibadbus zurückgelegt hat. Die Samtgemeinde Rodenberg hatte den Passagieren zehn Freikarten geschenkt.

Schmidt nutzte das Treffen mit den Busfahrern auch dazu, noch einmal auf die Freibad-Problematik hinzuweisen. Ein Freibad hätte die Samtgemeinde in diesem Sommer horrende Summen gekostet, und das Wetter hätte nicht wirklich viele Schwimmgäste dorthin getrieben. Daher sei ein Bustransfer nach Rodenberg eine sinnvolle Sache. Im Gespräch ist auch immer noch ein Shuttle aus der Samtgemeinde Rodenberg zum Nenndorfer Hallenbad. gus

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Nachtbus startet schleppend

Am vergangenen Wochenende ist mit dem Nachtbus das zweite Transportprojekt gestartet, bei dem die Samtgemeinden Nenndorf und Rodenberg miteinander vernetzt werden. In den Nächten zu Sonnabend und Sonntag, jeweils um 1.30 Uhr, nimmt ein Bus am Wunstorfer Bahnhof Reisende auf, die nach Haste, Bad Nenndorf, Rodenberg, Apelern und Lauenau gebracht werden.

Auch dieses Angebot hat zum Auftakt nur wenige Nutzer gehabt. Bei beiden Touren wurden je zwei Fahrgäste transportiert. Und das, obwohl in Hannover das Maschseefest läuft. Nach Worten von Regiobus-Sprecher Tolga Otkun ist ein schleppender Start aber normal im ländlichen Raum. Ein neues ÖPNV-Angebot müsse sich erst einmal herumsprechen. Deswegen sei die Testphase auch ganz bewusst auf die Jahre 2016 und 2017 ausgelegt. gus

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