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Friedhof soll seine Hecken behalten

Bad Nenndorf / Bauausschuss Friedhof soll seine Hecken behalten

Einstimmig hat der Bauausschuss des Bad Nenndorfer Rates die Aufhebung der Bauvorschrift für die Gebiete Hassenzinne und Hohe Warte befürwortet.

Bad Nenndorf (kle). Die Satzung legt unter anderem die maximale Höhe der Gebäude fest, ebenso wie eine Höhenbegrenzung von Gewächsen in dem Gebiet. Diese Vorgaben für Hecken, Bäume und Pflanzen wurden bisher jedoch weder von privater Seite noch von der Gemeinde Bad Nenndorf oder der Samtgemeinde als Trägerin des Friedhofs an der Buchenallee eingehalten. Gemäß der Satzung müsste die Samtgemeinde die üppige Friedhofsbepflanzung also extrem „zurechtstutzen“, was die Verwaltung mit ihrem Vorschlag, die Satzung aufzuheben, gerne vermeiden würde. „Die Eingrünung dient unter anderem dem Sichtschutz bei Beisetzungen. Auch würde der parkähnliche Charakter des Friedhofs beeinträchtigt werden“, so die Begründung der Stadt.

In Bezug auf die Gebäude hat die Verwaltung keine Bedenken, die Grundstücke seien fast durchgehend bebaut, und die Höhe der Häuser entspreche durchweg den Vorgaben. Als Ergebnis der öffentlichen Auslegung äußerten trotzdem manche Institutionen und Anwohner Bedenken gegen die Aufhebung. Meistgenannter Punkt war die Befürchtung, dass als Folge die Fläche zwischen Kurklinik und Siedlung Höhenluft bebaut werden könnte. Die Verwaltung argumentierte, es sei nicht das Ziel der Aufhebung, das Gelände „als Bauland auszuweisen“.

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