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Fünf Feuerwehren üben in Bad Nenndorf

„Retten“ im Minutentakt Fünf Feuerwehren üben in Bad Nenndorf

Eine Explosion erschüttert ein Wohnhaus. Wände stürzen ein, und Rauch steigt auf – diesem Szenario stellten sich die Einsatzkräfte des 2. Zuges der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord bei einer Übung in Bad Nenndorf. Als die Feuerwehr anrückte, waren Hilfeschreie zu hören. Der Einsatzleiter erfuhr, dass sechs Personen – vermutlich Kinder – im Keller „vermisst“ wurden.

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Die Einsatzkräfte tragen „Verletzte“ aus dem Gebäude.

Quelle: pr.

Bad Nenndorf (gus,r). Zugführer Kim Röhrbein aus Waltringhausen erkundete zusammen mit seinem Stellvertreter Carsten Riechert die Einsatzstelle. Anschließend teilten sie die einzelnen Fahrzeugbesatzungen ein. Während die Wasserversorgung und helle Scheinwerfer aufgebaut wurden, rüsteten sich Trupps mit Atemschutzgeräten aus. Einer davon drang in den Keller ein und fand nach kurzer Suche die ersten „Opfer“. Die Feuerwehrleute brachten sie aus dem Gebäude.

 Während die „Verletzten“ zu einem Sammelplatz gebracht wurden, suchten die Trupps nach weiteren „Vermissten“. Nahezu im Minutentakt trugen die Feuerwehrleute sie aus der Ruine. Während der „Rettung“ hatten die eingesetzten Atemschutzgeräteträger Hindernisse zu überwinden. Eingestürzte Böden und Decken behinderten das Vorankommen. Dennoch waren alle „Vermissten“ nach etwa 20 Minuten „gerettet“. Auch das „Feuer“ war nach kurzer Zeit gelöscht.

 In einem ersten Fazit zeigten sich die Beobachter, darunter der stellvertretende Bereitschaftsführer, Roland Kramer, zufrieden mit den Ergebnissen der Übung. Die Zusammenarbeit der Feuerwehren habe gut funktioniert.

 Die Kreisfeuerwehrbereitschaft kommt bei überregionalen Schadenslagen zum Einsatz. Der 2. Zug der Bereitschaft Nord setzt sich aus fünf Fahrzeugen zusammen: Ohndorf, Probsthagen, Riepen, Waltringhausen und Meerbeck-Niedernwöhren. An der Übung beteiligten sich 26 Feuerwehrleute mit fünf Fahrzeugen.

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