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Bad Nenndorf Für Polizei in der Fläche
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Für Polizei in der Fläche
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00:18 12.01.2018
Polizeistationen wie jene in Rodenberg sollen das Sicherheitsgefühl steigern. Quelle: gus
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BAD NENNDORF/RODENBERG

Denn die Sicherheitslage im Land Niedersachsen sei so gut wie lange nicht, die Kriminalitätsrate auf einem sinkenden Niveau. Dass die Bevölkerung eine demgegenüber zunehmende Bedrohung wahrnehme, sei möglicherweise eher auf das zurückzuführen, was „man abends im Tatort sieht“.
Wichtig sei daher, den Bürgern zu signalisieren, dass ihre Ängste von den handelnden Stellen ernst genommen werden. Daher plane die Rot-Schwarze Landesregierung auch die Einstellung weiterer Polizeibeamter in ganz Niedersachsen.
Auf Nenndorf und Rodenberg bezogen, sagte Becker, dass ihm Polizeistationen wie in Lauenau und Rodenberg wichtig seien und er sich für deren Fortbestand einsetzen werde – Polizeipräsenz vor Ort steigere das subjektive Sicherheitsgefühl.

Für mehr als 9000 Menschen zuständig

Der neue Nenndorfer Kommissariatsleiter, Michael Panitz, hatte sich nach seinem Amtsantritt in 2016 ebenfalls positiv zum Weiterbestand der beiden Polizeistationen geäußert. Beide sind seiner Dienststelle angegliedert, allerdings nur tagsüber besetzt – außerhalb dieser Zeit ist Bad Nenndorf zuständig. In Rodenberg befindet sich die Station im Rathaus, in Lauenau sind die Beamten im Gewerbepark angesiedelt.
Zum Zuständigkeitsbereich der Polizeistation Lauenau gehören die Gemeinden Lauenau, Hülsede, Pohle und Messenkamp. Dort leben 7000 Menschen. Die Rodenberger Station ist für die Stadt Rodenberg mit Ortsteil Algesdorf sowie für die Gemeinde Apelern mit ihren Ortsteilen verantwortlich. Dort sind mehr als 9000 Menschen beheimatet.
Hinsichtlich der Kriminalitätsentwicklung verwies Becker auch auf die Bedeutung ausgewogener Sozialpolitik. Wo sich Menschen aufgrund geringerer Entwicklungs- und Erfolgschancen vom Rest der Bevölkerung abgekoppelt fühlen, gebe es mehr Potenzial für kriminelles Handeln. Es gehe darum, zu verhindern, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter öffnet. gus

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