Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Funkelnde Edelsteine zum Abschied

Bad Nenndorf / Konzert für Pfarrer Bonk Funkelnde Edelsteine zum Abschied

Edelsteine und Schmuck brauchte Pfarrer Adalbert Bonk nicht. Die Geschenke, die er zu seinem Abschied vom Bückeburger Bach-Orchester erhielt, waren akustischer Art. Bonk genoss sichtlich die Kostbarkeiten, die ihm kredenzt wurden.

Voriger Artikel
Sattelzug kollidiert mit Auto
Nächster Artikel
Kein Verstoß, aber „grenzwertig“

Das Bückeburger Bach-Orchester brilliert in der katholischen Kirche.

Quelle: pr.

Bad Nenndorf (r). Als Auftakt spielte das Orchester unter der Leitung Friedrich-Wilhelm Tebbes eine schwungvolle Sinfonie des Bückeburger Bach, Johann Christoph Friedrich Bach. Dabei handelte es sich um eine Bad Nenndorfer Uraufführung. Konrad Haesler brachte sodann den langsamen Satz aus Haydns Cello-Konzert zum Klingen. Flötist Peter Martin ist in Bad Nenndorf bereits seit mehr als 40 Jahren bekannt. Mit der jungen Harfenistin Konstanze Kuß gestaltete er mit seinem überragenden Ton den langsamen Satz aus Mozarts Konzert für Flöte und Harfe.
Nach der Pause folgte dann das Konzert, das sich Bonk von dem Geiger David Tebbe gewünscht hatte: Das Violinkonzert in D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Wohlweislich hütete David Tebbe sich vor überzogenen Tempi. Die Solo-Kadenzen und Eingänge für diesen Anlass hatte eigens Ladislav Kupkovic aus Haste geschrieben und David Tebbe gewidmet, und Kupkovic legte damit, wie Dirigent Friedrich-Wilhelm Tebbe bemerkte, einen Blumenstrauß auf Mozarts unbekanntes Grab.
Zum Abschluss erlebte das Publikum noch eine Überraschung: Das „Schlummerliedchen“ des Bückeburger Hofkapellmeisters Richard Sahla in Fassungen für Klavier und Harfe. David Tebbe hatte das „Schlummerliedchen“ schon im Jahre 2006 wieder „wachgeküsst“ und auf CD eingespielt.
Im Zuge seiner Bachelor-Arbeit über Richard Sahla stieß David Tebbe im vergangenen Sommer auf eine Orchesterfassung des „Schlummerliedchens“, die der Komponist kurz vor seinem Schlaganfall 1930 fertig gestellt hatte, die aber noch niemals erklungen war. Dankbar, dass David und Friedrich-Wilhelm Tebbe zusammen mit dem Bückeburger Bach-Orchester diese Fassung vortrug, spendeten die Zuhörer reichlich Applaus.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg