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Bad Nenndorf Fußgänger haben schweren Stand
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Fußgänger haben schweren Stand
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00:23 02.03.2015
Die Ampel an der Ecke Bahnhofstraße/Wilhelmstraße ist immer abgeschaltet, wenn an der Baustelle eine weitere Signalanlage benötigt wird. Quelle: gus
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Bad Nenndorf

Bad Nenndorf. Beiratsvorsitzender Friedrich Kräft betonte, dass die Stelle stark frequentiert werde, doch die Passanten gelangen derzeit nicht sicher über die Straße. Grund ist die Bahnhofstraßen-Baustelle – die Stadt will verhindern, dass der Autoverkehr nach Überwinden der Baustelle gleich wieder an anderer Stelle zum Stehen komme.

Und so geht es wohl noch einige Zeit weiter. Stadtdirektor Mike Schmidt wies auf das baldige Ende des ersten Bauabschnitts hin, aber ebenso darauf, dass anschließend an derselben Stelle der zweite Abschnitt beginne. Kräft monierte, dass Fußgänger bei solchen Überlegungen grundsätzlich erst an zweiter Stelle rangieren, Autofahrer dagegen an erster Stelle.

Schmidt entgegnete: Den Fußgängern sei auch nicht damit geholfen, wenn ein Verkehrschaos an der Bahnhofstraße entsteht.
Außer Parksündern, die auf Gehwegen stehen und Passanten den Weg versperren, wies Kräft zudem auf den Zebrastreifen an der Kreuzung Haster Straße/Hauptstraße hin, der „ins Nichts“ führe. Wer dem Überweg folge, müsse anschließend in die andere Richtung wieder an der Straße hinauf laufen, um beispielsweise zur Bäckerei Frenzel zu gelangen. Problematisch sei dies für Gehbehinderte.

Ein Metallpfosten an der Kurhausstraße steht darüber hinaus Autofahrern im Weg – wenn Beifahrer aus Autos, die in der Nähe parken, aussteigen wollen, setze es bisweilen hässliche Beulen, weil die Türen gegen den Pfosten knallen. André Lutz, Leiter des Amtes Bildung und Soziales, sagte zu, den Missstand zu beheben. Er gestand ein, dass einige Schilder in der Umgebung nicht sinnvoll postiert worden sind. Die Gründe kenne er nicht.

Beiratsmitglied Siegfried Kreft lobte die Verwaltung in dem Zusammenhang für das umgehende Beseitigen eines Schlaglochs am Deisterweg. Auch eine defekte Laterne sei kürzlich binnen eines Tages wieder funktionstüchtig gemacht worden. Mit Blick auf den Zebrastreifen konnte Lutz allerdings keine Hoffnung machen: Der Fußgängerüberweg sei gebaut worden, weil die Baupläne es nicht anders zuließen. Zwischenzeitlich seien andere Varianten im Gespräch gewesen, die auch den Zebrastreifen an anderer Stelle vorsahen. Diese seien aber verworfen worden.

Schmidt verwies auf sein Vorhaben, ein Verkehrskonzept für die ganze Stadt zu entwickeln. Bisher sei dazu jedoch noch keine Zeit gewesen.

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