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Fußweg könnte längst fertig sein

Bad Nenndorf / Kreuzstraße Fußweg könnte längst fertig sein

Der Bauausschuss der Stadt Bad Nenndorf widmet sich in seiner Sitzung am heutigen Mittwoch um 19 Uhr im Vereinsheim erneut dem Bau eines Fußweges vor der „Atrium-Residenz“ in der Kreuzstraße. Vorher wollen sich die Politiker ein Bild über die Situation machen und treffen sich dazu um 18.30 Uhr vor Ort.

Bad Nenndorf (rwe). Dabei könnte der Fußweg längst fertig sein. Den Außentermin heute und auch schon die ergebnislose Diskussion vor einem Monat hätte sich das Gremium gespart, wenn die Verwaltung auf ein Angebot der Elzer Baufirma Fischer eingegangen wäre.

Die hatte angefragt, im Zuge der Pflasterarbeiten vor dem „Atrium“-Eingang den seit nahezu fünf Jahren geplanten Fußweg mitzumachen. Handwerker und Maschinen waren da, auf die Stadt wären nur anteilige Kosten zugekommen. Von 2000 bis 3000 Euro ist die Rede.

„Das Angebot wurde abgelehnt“, sagt Hans-Joachim Kruse, Bauleiter bei der „Wertinvestition“. Das Unternehmen aus Sarstedt hatte die Seniorenresidenz bauen lassen und laut Kruse den Auftrag erteilt, der Stadt ein Angebot für den Fußweg zu unterbreiten. „Der war nicht gewollt“, so Kruse. Es sei dafür kein Geld da, habe es geheißen.

Dabei wäre es laut Kruse kein Problem gewesen, wenn die Rechnung aus haushaltsrechtlichen Gründen erst ein Jahr später beglichen worden wäre.
Tätig wurden die Handwerker dennoch. „Wir haben auf eigene Kosten für den Unterbau gesorgt“, sagt Kruse. Ohne die freiwilligen Arbeiten gäbe es am Straßenrand vor dem Eingang nur einen Streifen Mutterboden.

Den Mitgliedern im Bauausschuss ist von einem Angebot nichts bekannt. In der jüngsten Sitzung hatte sich WGN-Ratsherr Frank Steen ein wenig darüber mokiert, dass die „Wertinvestition“ das kleine Stück vor dem Haus nicht gleich mit erledigt habe. Vonseiten der Verwaltung kam kein Hinweis auf das abgelehnte Angebot.

Bauausschussvorsitzender Herbert Kruppa (SPD) wundert sich über die Absage. Es hätte Zeit und Kosten gespart, dem Unternehmen grünes Licht zu geben. Am Geld dürfte es nicht gemangelt haben, meint Kruppa.

Die Maßnahme sei von einer breiten Mehrheit gewollt. Die Stadt hatte schon bei dem Grundstücksverkauf vor Jahren extra die Fläche für den Fußweg erworben. Möglicherweise lässt sich heute in der Sitzung klären, woran es liegt, dass die Offerte der Baufirma den Politikern gar nicht vorgelegt wurde. Stadtdirektor Bernd Reese befand sich gestern zu einem auswärtigen Termin. Er ließ auf Anfrage nur mitteilen, dass sich der Ausschuss mit der Angelegenheit befasst.

Der Fußweg in der Kreuzstraße nimmt sich klein aus gegen die zukunftsweisenden Themen, die sonst noch heute ab 19 Uhr im Vereinsheim auf der Agenda des Bauausschusses stehen. So wird im Bebauungsplanverfahren für die geplanten Technik- und Fachmärkte im Gewerbegebiet an der Bückethaler Landwehr ein Einzelhandelsgutachten vorgestellt. Ebenfalls auf der Tagesordnung steht die Präsentation des Nutzungskonzeptes für den städtischen Thermalbadparkplatz.

Dem Ausschuss liegt zudem der Entwurf für die Fortführung der westlichen Entlastungsstraße vor. Die Verwaltung informiert zu Beginn der Sitzung zudem über den Sachstand beim beabsichtigten Kurparkumbau und über die städtebauliche Sanierung.

Zudem hat Vorsitzender Herbert Kruppa noch Anfragen eingereicht. Er will wissen, wie es um den Ausbau der Zufahrt zur Tierstation bestellt ist und wie die Planung weitergeht für die Sanierung der Doudevillestraße und der Kramerstraße.

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