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Gehweg soll runde Sache werden

Bad Nenndorf Gehweg soll runde Sache werden

Die Gehwegvollendung am Horster Kreisel soll kommen – dies ist mittlerweile politischer Konsens. Ob im Zuge dieser Arbeiten auch gleich der Schotterstreifen am DFB-Fußballfeld befestigt wird, soll bei den Haushaltsberatungen geklärt werden.

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Zebrastreifen sollen an allen vier Fahrbahnquerungen aufgezeichnet werden.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Laut Planer Andreas Kruse soll der Eingriff in die bestehende Wallanlage so gering und optisch so verträglich wie möglich vorgenommen werden. Für den nachträglich anzulegenden Gehwegabschnitt muss der Lärmschutzwall des benachbarten Baugebiets abgetragen werden. Zudem ist es erforderlich, den Fahrbahnteiler und einen Bordstein in Richtung Horsten um ein kurzes Stück zu verlängern. Der Weg würde direkt hinter dem Teiler mit einer Verjüngung enden. Der eigentliche Kreisel würde nicht angetastet.

 Die Kosten sollen nach Worten Kruses etwa 54000 Euro betragen, nachdem sechs Jahre zuvor 48000 errechnet worden waren. Allerdings sprach sich der Ingenieur für einen getrennten Geh- und Radweg statt einer kombinierten Variante aus, um das Wegkonzept an der Entlastungsstraße nicht zu verändern. Dann ergäben sich weitere 6000 Euro Mehrkosten, weil die nebeneinanderliegenden Spuren mehr Platz benötigten.

 Kruse riet außerdem dazu, die Fläche am Straßenrand neben dem DFB-Minifeld besser zu befestigen, wenn in der Gegend ohnehin Arbeiten erfolgen sollen. Dann könnten dort Besucher des Fußballplatzes ihre Fahrzeuge abstellen. Derzeit ist die Stelle lediglich geschottert. Dafür berechnete Kruse weitere 10000 bis 12000 Euro Kosten.

 Heinrich Steding (CDU) hatte sich im Bauausschuss gegen die Kosmetik am DFB-Feld ausgesprochen. Er halte diese zwar grundsätzlich für sinnvoll, sagte aber, die 12000 Euro sollte die Stadt „erst mal im Säckel behalten“. Volker Busse (SPD) plädierte seinerzeit für einen positiven Beschluss und dafür, die Kostenfrage generell bis zur kommenden Haushaltsberatung zu vertagen.

 Der Ausschuss votierte dann dafür, einen Kostenrahmen von 60000 Euro einzuplanen, was Frank Steen (WGN) seltsam fand, weil im Beschluss auch stehe, dass die Kosten erst bei den Etatberatungen festgelegt werden sollen.

 Erich Thies (CDU) hatte den Lückenschluss ins Gespräch gebracht. Hintergrund ist die zunehmende Zahl an Fußgängern und Radfahrern wegen der fertigen Entlastungsstraße und des Wohngebiets Vorderes Hohe Feld. Das fehlende Stück zu realisieren, war einst – vor dem Bau der Entlastungsstraße und dem Füllen des Baugebiets– aus Kostengründen abgelehnt worden.

 Thies regte zusätzlich an, Zebrastreifen einheitlich an allen vier Kreiseleinmündungen aufmalen zu lassen. Derzeit gibt es solche Markierungen nur in Richtung Bahnhof. Am neu entstehenden Überweg am Ende des Gehweglückenschlusses soll auch ein Zebrastreifen sein. In den Beschluss des Bauausschusses wurden die einheitlichen Zebrastreifen einbezogen.gus

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