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Bad Nenndorf Grillhütten auf der Cecilienhöhe geplant
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Grillhütten auf der Cecilienhöhe geplant
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00:21 17.12.2015
Die Sanierung der Cecilienhöhe soll dabei helfen, dass der Tunnel unterhalb der A2 beleuchtet wird. Quelle: gus
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Bad Nenndorf

Damit würde ein lang bestehender Wunsch von Wanderfreunden erfüllt. Im Seniorenbeirat der Samtgemeinde kam das Thema jüngst wieder auf, und Stadtdirektor Mike Schmidt rückte mit der positiven Nachricht heraus: Er befinde sich in guten Gesprächen dazu, bald Abhilfe leisten zu können.

Schmidt präzisierte, dass diese Gespräche mit dem Investor geführt werden, der die nach einem Feuer verwaiste Gasthaus-Ruine derzeit saniert. Der Unternehmer hatte bereits im Jahr 2014 gegenüber dieser Zeitung erklärt, er wolle ein außergewöhnliches Ausflugslokal schaffen. Einzelheiten wollte er seinerzeit nicht nennen. Aus Schmidts Bericht ließ sich nun aber einiges ablesen.

Mit Blick auf den Tunnel plant der Stadtdirektor, elektrische Leitungen vom Areal der Cecilienhöhe abzuzweigen und in Richtung Unterführung zu ziehen. An dem großen Aufwand, der zu schultern war, um Strom dorthin zu leiten, war die Beleuchtung bislang stets gescheitert. „Jetzt sieht die Sache anders aus“, so Schmidt. Der Unternehmer habe signalisiert, dass er mitziehen würde. Schließlich wäre ein beleuchteter Tunnel auch in seinem Interesse.

Schmidt zufolge entstehen auf dem Außengelände kleine Hütten, ähnlich den Schutzhütten im Inneren des Deisters. Dort sollen die Gäste des Lokals pausieren können, allerdings nicht mitgebrachte Speisen verzehren, sondern sich an einer Art Kiosk eindecken. Die Hütten, sogenannte Grillports, sollen jeweils mit Strom versorgt werden. Und eben jene Leitung zum untersten dieser Grillports will die Stadt anzapfen, um im Tunnel Licht erstrahlen zu lassen.

Klaus-Dieter Salzbrunn, Vorsitzender des Seniorenbeirats, begrüßte den Vorstoß. Die Cecilienhöhe – ob er Name später noch so lauten wird, ist ungewiss – sei ein beliebtes Ausflugsziel für Menschen, denen weite Wanderungen zu anstrengend sind. „Für viele ist die Mooshütte schon zu weit“, so Salzbrunn. Schmidt mahnte jedoch zur Geduld, denn der Bauherr lasse sich bewusst Zeit bei der Sanierung. gus

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