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Großübung der DRK-Einsatzgruppe

Auffanglager für Flüchtlinge aufgebaut Großübung der DRK-Einsatzgruppe

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat am Sonnabend bei einer Großübung an der Turnhalle des VfL Bad Nenndorf ein Auffanglager für 50 Flüchtlinge errichtet.

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Mit einem Lichtballon leuchten die Einsatzkräfte den Parkplatz blendfrei aus, um das Auffanglager auch bei Dunkelheit aufbauen zu können.

Quelle: fwi

Bad Nenndorf. „Im Notfall hätten wir die Kapazität auch auf 100 Personen erweitern können“, erklärt Einsatzleiter Torsten Prochnow.

Ein solcher Notfall könnte nach Angaben des Gruppenführers im Bereich Betreuungsdienste dann eintreffen, wenn der Flüchtlingsstrom so groß würde, dass der Landkreis die Unterbringung in Heimen und Wohnungen nicht mehr bewältigen kann. Prochnow: „Der Bedarf an Notunterkünften ist bundesweit gestiegen. Man muss einfach vorbereitet sein.“

28 Einsatzkräfte des DRK waren mit 17 Fahrzeugen ausgerückt, um auf dem Parkplatz der Turnhalle all das aufzubauen, um 50 Menschen mit dem Nötigsten versorgen zu können: Feldbetten in der Turnhalle und in drei Großzelten auf dem Parkplatz, Verpflegung durch einen Küchen-Lkw, Kleidung, Bettwäsche, sanitäre Anlagen, Sozial- und Wickelräume sowie Hygieneartikel.

Bisher mussten in Schaumburg nach Angaben von Prochnow noch keine Flüchtlinge in Zelten oder Turnhallen übernachten. „Die Erfahrung der letzten Jahre hat aber gezeigt, dass wir in kürzester Zeit Notunterkünfte einrichten mussten.“ So habe es erst kürzlich einen realen Notfall gegeben. „Es sind zwei Reisebusse aus Moldawien auf der Autobahn liegen geblieben. Die Insassen wussten nicht, wohin sie sollen. Da haben wir genau an gleicher Stelle, hier an der Turnhalle, ein Lager aufgebaut“, erzählt Prochnow.

Außerdem sei es wichtig, auch auf medizinische Notfälle vorbereitet zu sein. Deshalb zähle auch immer ein Krankentransportwagen zur Flotte des DRK-Betreuungsdienstes.
„Am Sonnabend, direkt vor unserer Großübung, mussten wir zu einem Realeinsatz nach Hagenburg“, berichtet Prochnow. 35 Mitglieder der Jugendwehren Auhagen-Düdinghausen und Müsingen samt der Betreuer waren bei einer Kanutour vom Sturm überrascht worden und mussten vom Steinhuder Meer geborgen werden. ber

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