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Grüne wollen Neuplanung

B65-Ausbau Grüne wollen Neuplanung

Bad Nenndorfs Grüne sind mit den aktuellen Planungen des B65-Ausbaus nicht einverstanden. Bernd Reese und Imke Hennemann-Kreikenbohm wünschen sich eine Neuplanung. Bei einer öffentlichen Fraktionssitzung setzten sie das Thema ganz oben auf die Tagesordnung und hofften auf Mitstreiter.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Bad Nenndorf. Die Rede ist dabei von der Ausbauvariante 4, die eine Verschwenkung der Bundesstraße ab dem Erlengrund nach Süden in Richtung des neuen Kreuzungsknotens Drei Steine vorsieht. Hier würden etwa 44 Hektar Land für den Ausbau verbraucht werden. „Die Verschwenkung ist ein zu großer Eingriff in die Landschaft und die Natur“, so Reese.

Die Grünen bevorzugen deshalb die Ausbauvariante 3, wie Hennemann-Kreikenbohm ausführte. Die Variante würde die Verbindung von Bad Nenndorf und Rodenberg erhalten. Sie spricht bei Variante 4 von einem „extremen Flächenverbrauch“ und es sei „irritierend, dass man das so hinnimmt“. Hennemann-Kreikenbohm schätzt, dass die Variante 3 etwa zehn Hektar weniger Land verbraucht. Zumal es sich dabei um sehr fruchtbare Böden handele, argumentierte sie weiter. Aus diesem Grund hatten sich auch die Grundeigentümer gegen die Maßnahme ausgesprochen (wir berichteten). „Das ist ein klares Signal in Sachen Flächenverbrauch“, befand Reese.

Zehn Jahre alte Berechnungen

Außerdem kritisierten die Grünen, dass den Planungen zehn Jahre alte Berechnungen zugrunde liegen. „Das muss noch einmal angefasst werden“, sagte Hennemann-Kreikenbohm. Beispielsweise sei Algesdorf zu dem Zeitpunkt noch nicht so am Wachsen gewesen.

„Wir wollen eine Neuplanung, sind aber in der politischen Minderheit“, so Hennemann-Kreikenbohm. Sie hofft deshalb auf Unterstützung von den Bürgern, damit die Stimme der Grünen in der Debatte mehr Gewicht bekommt. Auch Reese sprach davon, dass er keine Lösung wolle, „die von weiten Teilen der Bevölkerung nicht mitgetragen wird“. Die Bad Nenndorfer sollten deshalb weiter an den Planungen beteiligt werden.

„Im Vorfeld muss Protest gezeigt werden“, so Hennemann-Kreikenbohm. Wenn das Planfeststellungsverfahren erst läuft, sei es zu spät. göt

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