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Günstiger als gedacht

100.000 Euro Förderung für den Skatepark Günstiger als gedacht

Die Kosten für die Skate-Anlage der Kurstadt können geringer ausfallen als ursprünglich angenommen. Denn möglicherweise kann mehr als die Hälfte des Betrags über das Leader-Programm finanziert werden.

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BAD NENNDORF. . Ursprünglich hatte die Verwaltung mit 170 000 Euro kalkuliert. 60 000 davon waren vorsorglich in den Haushalt 2016 eingeplant worden, weitere 110 000 Euro sollten vom DSL-Ausbau in Riepen, den die Telekom erledigte, zur Skate-Anlage transferiert werden. Allerdings wurde dieser sechsstellige Betrag nicht in das neue Jahr übernommen, sondern im Nachtragshaushalt von 2016 eingesetzt. Entsprechend müssen für 2017 neue Mittel bereitgestellt werden.
Im Jugendausschuss stellte die Verwaltung nun den Plan vor, den Beitrag zu erhöhen und 130 000 Euro in den Haushalt aufzunehmen, was einem Gesamtvolumen für die Anlage von 190 000 Euro entspricht. Bei solch einer Summe sei eine Förderquote von 53 Prozent denkbar. Allerdings könne diese nur gezahlt werden, wenn die Projektkosten vorab in den Haushalt eingeplant werden – spätere Forderungen werden nicht berücksichtigt, erklärte André Lutz, Amtsleiter Bildung und Soziales. „Wir möchten entsprechend möglichst auskömmlich kalkulieren“, so Lutz weiter.
Unterm Strich bedeutet das also, dass der Haushalt 2017 mit zusätzlich 30 000 Euro belastet werden würde. Die schon im Vorjahr eingeplanten 60 000 Euro wurden in den jetzigen Haushalt übernommen, weiterhin kann die Verwaltung mit der Förderung in Höhe von 100 000 Euro rechnen. „Das ist eine gute Entscheidung, hier wurde Weitsicht bewiesen“, befand Uwe Engelking (WGN) stellvertretend für die übrigen Ausschussmitglieder, die einstimmig für den Vorschlag der Verwaltung stimmten.
Ein Ingenieurbüro aus Münster war bereits von der Samtgemeinde beauftragt worden, die Planungen für die Anlage zu übernehmen. Jene Experten haben sich schon mit dem Jugendbeirat der Samtgemeinde in Verbindung gesetzt, um auf die Wünsche der Jugendlichen eingehen zu können.
2 Einen ersten Entwurf des Jugendparks stellt der Planer am Donnerstag, 9. Februar, ab 17.30 Uhr im Vereinsheim vor. Außer interessierten Jugendlichen sind auch die umliegenden Vereine und Organisationen wie Feuerwehr, VfL Bad Nenndorf oder auch die DLRG zu dem Treffen eingeladen, da weitere Elemente des Parks abseits der Skate-Anlage auch deren Arbeit betreffen könnten.

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