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Helfer auf vier Pfoten finden Vermisste

Bad Nenndorf / DLRG Helfer auf vier Pfoten finden Vermisste

Von ruhigen Sommerferien kann für das Rettungshundeteam der DLRG-Ortsgruppe Bad Nenndorf derzeit keine Rede sein. Innerhalb einer Woche sind die vierbeinigen Spürnasen samt Hundeführern jüngst mehrmals gefordert worden, als drei Personen vermisst wurden.

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Immer in Bereitschaft: Die ehrenamtlichen Rettunghundeteams Maren Denia mit Jack (von links), Petra Wolf mit Bailey und Ivonne Stegmann mit Jack freuen sich über das erfolgreiche Ende einer einsatzreichen Woche. © tes

Bad Nenndorf (tes). „Bei einer Vermisstensuche im Kreis Minden-Lübbecke wickelte einer unserer Mantrailer (Personensuchhunde) die Vermisstensuche sogar im Alleingang ab“, berichtet Einsatzleiter und Vorsitzender der DLRG Bad Nenndorf, Marc Stefan Kastler. Hund „Jack“ gab mit seiner Hundeführerin, Polizeikomissarin Ivonne Stegmann, die Richtung vor und verfolgte systematisch die Spur einer vermissten Frau, die dadurch schnell gefunden und in ärztliche Behandlung übergeben werden konnte.

Ebenfalls glimpflich verlief die Suche nach einer jungen Frau aus Rinteln. Mit Unterstützung der Personensuchhunde konnte das Suchgebiet im Wald eingegrenzt werden. Durch die DLRG-Einsatzkräfte aus Bad Nenndorf wurde die verletzte Frau entdeckt und versorgt. Insgesamt acht Einsatzkräfte und vier Rettungshunde der DLRG waren zur Vermisstensuche vor Ort. „Wir sind sehr froh, dass wir und unsere Hunde helfen konnten, diese beiden Frauen lebend zu finden“, sagt Staffelleiterin Maren Denia.

Auch an der Suche nach einem vermissten Kind in Schaumburg waren die Nenndorfer Spürnasen beteiligt. Dieser Einsatz konnte kurz nach dem Sucheinsatz der Mantrailer „Luna“ mit Hundeführerin Petra Wolf und „Jack“ mit Hundeführerin Denia durch Auffinden des Kindes bei einem Schulkameraden abgebrochen werden.
„Rettungshundearbeit bedeutet für den Hundeführer außer sehr viel Engagement und Zeit auch die Bereitschaft, eigenes Geld zu investieren“, erklärt Kastler Die damit verbundenen Kosten – von der Ausbildung, Ausrüstung, Spritkosten, Versicherung, Lohnausfall bis zum einfachen Pflaster – tragen die engagierten DLRG-Mitglieder selbst.

„Eine Einsatzfähigkeit darf nicht am Geld scheitern. Wo wir gebraucht werden, helfen wir“, betont der Nenndorfer DLRG-Chef. „Doch um unsere Bereitschaft, Mitmenschen zu helfen, finanzieren zu können, sind wir auf Spenden angewiesen.“

Zusätzlich zu den Rettungshundeteams werden Funker, Sanitäter sowie das Boot bei einer Suche nach Ertrunkenen benötigt. Zudem werden für Übungen mit den Suchhunden bewohnte und unbewohnte Wohnhäuser, Schulen, Altenheime, Firmengebäude und große Scheunen gesucht.

„Wer sonntags Zeit hat, sich als Versteckperson zur Verfügung zu stellen, ist ebenso herzlich bei unserem Training willkommen wie ernsthaft interessierte Hundehalter“, erklärt Denia. Über Spenden, die helfen, weitere Teams auszubilden, freut sich die DLRG sehr.

• Das Spendenkonto hat die DLRG-OG Bad Nenndorf bei der Sparkasse Schaumburg, Kontonummer 550 915 318, Bankleitzahl 255 514 80.

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