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Hilfe für Asylbewerber

Bad Nenndorf Hilfe für Asylbewerber

Die Lokale Agenda hat ihr Vorhaben präzisiert, Flüchtlingen beim Einleben in ihrem neuen Umfeld in Bad Nenndorf zu unterstützen. Hilfe bei Hausaufgaben, Unterricht in Deutsch und Alltagshilfen sind demnach wichtig.

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Quelle: SN

Bad Nenndorf. 23 Flüchtlinge wohnen derzeit in Übergangsunterkünften in Bad Nenndorf, acht weitere in Hohnhorst. Hinzu kommen die Familien, die bereits in feste Unterkünfte vermittelt worden sind. Die Menschen stammen vor allem aus Syrien, Irak, Montenegro und Serbien. Es handelt sich sowohl um Erwachsene als auch um Kinder. Dies erläuterte Natia Lang, Mitarbeiterin der Arbeiterwohlfahrt (Awo), den Agenda-Mitgliedern.

 Die Agenda diskutierte darüber, wie sie für diese Asylbewerber ein Freizeitangebot organisieren kann. Eine ehrenamtliche Gruppe betreibt ein solches Projekt auch in Stadthagen, so Lang. Und dies funktioniere gut. Renate Daseking-Henning und Anneliese Schröder erkundigten sich nach Möglichkeiten für Sprachkurse. Und ob die Frauen überhaupt mit Männern sprechen dürfen, wenn sie einen muslimischen Hintergrund haben.

 Lang räumte gelegentliche Probleme mit Sprachkenntnissen und kulturellen Barrieren ein. Die Awo suche derzeit nach Menschen, die Flüchtlingen Sprachunterricht erteilen wollen, beispielswiese pensionierte Lehrer. Hausaufgabenhilfe wäre Lang zufolge ebenfalls ein wertvolles Unterfangen. Rosemarie Börner brachte diesbezüglich das Nenndorfer Lesepaten-Projekt und das Jugendzentrum ins Gespräch.

 Zweifel kamen auf, weil die Flüchtlinge möglicherweise gar kein Interesse an den Angeboten haben oder weil Hemmnisse religiöser Art sie an der Teilnahme hindern. Friedrich Kräft verwies auf ein Beispiel aus Meinsen/Warber, wo Bürger beispielsweise gemeinsame Feste mit den Asylbewerbern feiern. „Die Menschen wolle anerkannt werden“, ergänzte Lang.

 Die Agenda-Mitglieder wollen sich beim nächsten Treffen des Stadthäger Helferkreises über dessen Arbeit informieren, um von deren Erfahrungen zu profitieren. Für ehrenamtliche Unterstützer in der Flüchtlings-Integration bot Lang die Awo als Kontakt-Instanz an. Wer sich an dem nun entstehenden Nenndorfer Arbeitskreis beteiligen möchte, kann sich per E-Mail an lise4@t-online.de wenden. gus

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