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Hubschrauber sucht nach 80-Jähriger

Seniorin vermisst Hubschrauber sucht nach 80-Jähriger

Mehrere Stunden lang ist am Dienstag ein Polizeihubschrauber über Orten der Samtgemeinden Nenndorf und Rodenberg gekreist. Auch Teile des Deisters suchten die Einsatzkräfte ab. Der Grund: Eine 80-jährige Frau war in der Nacht zum Dienstag aus einem Bad Nenndorfer Pflegeheim verschwunden.

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Der Helikopter kreist über Nenndorf und Rodenberg.

Quelle: js

Nenndorf/Rodenberg. Als das Pflegepersonal die Abwesenheit der Frau bemerkte, suchte es das Heim ab. Als die 80-Jährige auch dort nicht zu finden war, wurde die Polizei alarmiert. Diese schickte gegen Mitternacht erstmals einen Helikopter nach Bad Nenndorf, um die Vermisste zu suchen. Etwa eine halbe Stunde lang kreiste der Hubschrauber Zeugenaussagen zufolge tief über Siedlungsgebieten der Kurstadt, auch im Bereich Horster Feld.

Fahndung mit Wärembildkamera

Polizeipressesprecher Thomas Münch erklärte am Dienstag, dass die Besatzung des Hubschraubers mit einer Wärmebildkamera nach der Frau fahndete. Auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und Streifen der Polizei seien an der Suche beteiligt gewesen. Der Helikopter musste seine Arbeit aber bald abbrechen, weil der Tank leer war.

Im Rahmen des Streifendienstes setzte die Polizei die Suche auch in der Nacht fort. Als bis zum Morgen weiter keine Spur von der 80-Jährigen gefunden worden war, wurde erneut ein Hubschrauber angefordert. Das Problem waren Münch zufolge zunächst widersprüchliche Aussagen zur Verfassung der Gesuchten. Diese leide an Demenz und befand sich zur Kurzzeitpflege in dem Bad Nenndorfer Heim. Erst habe es geheißen, die Frau sei nicht gut zu Fuß, später war dann vom Gegenteil die Rede.

Suchgebiet bis über den Deister

Daher weitete die Polizei den Suchradius aus. Sogar bis über den Deister bei Rodenberg und Feggendorf flog der Helikopter. Die Schaumburger Nachrichten veröffentlichten eine Suchmeldung in den sozialen Netzwerken. Die Polizei beschrieb die Gesuchte so: 1,65 Meter groß, von schlanker Statur, graues, welliges Haar. Bekleidet war die Frau mit einer hellgrauen Hose, einem Gürtel und einer hellen Bluse.

Am frühen Nachmittag wurde die Suche per Hubschrauber eingestellt. Die Polizei erwog dann, mit Hunden nach Spuren zu forschen, die Ansätze für eine erneute Helikoptersuche liefern sollte. Am Nachmittag war der Hubschrauber nur noch kurz zu hören. Das Dilemma der Ermittler: Die Frau könnte auch in einen Zug oder in ein Taxi gestiegen und sich weit von Bad Nenndorf und Rodenberg entfernt haben.

Bis Reaktionsschluss war die Suche am Dienstag ergebnislos geblieben. gus

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