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Hülle fertig – jetzt geht’s ans Innenleben

Bauarbeiten am Gymnasium in Bad Nenndorf Hülle fertig – jetzt geht’s ans Innenleben

Seit etwas mehr als einem Jahr wird am Gymnasium Bad Nenndorf gebaut. Der Rohbau des neuen Gebäudeanbaus ist so gut wie fertig. Im Moment steht zwar noch ein Gerüst, doch dieses ist nach Angaben von Kreisbauamtsleiter Fritz Klebe nur noch dafür notwendig, um Attiken, also Dachränder, anzubringen.

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Das Gerüst am Anbau verschwindet bald.

Quelle: js

BAD NENNDORF. Der restliche Rohbau inklusive Fassade sei abgeschlossen.

Entsprechend sind Handwerker bereits im Inneren des zweistöckigen Komplexes tätig und kümmern sich um den Ausbau der Elektrik sowie der Heizung. Im Übrigen kamen beziehungsweise kommen alle am Bau beteiligten Firmen – bis auf ein Unternehmen aus Minden – aus Schaumburg.

Letztere kommt komplett ohne Heizkörper aus, wie Klebe berichtet. Denn die eingebaute Fußbodenheizung reiche dank modernster Dämmung aus. „Das ist nicht wesentlich teuer als Heizkörper und spart eine Menge Platz“, so der Kreisbauamtsleiter. Wäre eine Umrüstung in einem Altbau fällig, wäre solch eine Lösung allerdings nicht zu empfehlen, weiß Klebe.

Arbeiten am Neubau kosten 2,7 Millionen Euro

Die Wärmequelle am Boden hat noch einen weiteren Vorteil: Dadurch kann der Estrich, der nach der Installation der Heizung verlegt wird, schnell über die Weihnachtsfeiertage trocknen. Diesem Arbeitsschritt folgen das Verlegen des Fußbodenbelags und das Hinzufügen der Einrichtung wie beispielsweise Unterrichtstafeln, was Ende Februar passieren soll.

Damit sind die Arbeiten am Neubau abgeschlossen, die etwa 2,7 Millionen Euro kosten. Fünf Fachunterrichtsräume mit jeweils etwa 80 Quadratmetern, drei Sammlungsräume für Lehrmaterialien, drei Unterrichtsräume mit etwa 66 Quadratmetern, einen Aufzug mit barrierefreiem Zugang und ein Funktionsraum für Darstellendes Spiel wird der Anbau unter anderem auf der 1166 Quadratmeter großen Fläche beherbergen.

Ausgabenküche statt Mensa

Doch damit ist noch längst nicht Schluss, vielmehr gibt es auch am Bestandsgebäude eine Menge zu tun. Die Fachunterrichtsräume Musik und Kunst im vom Eingang links liegenden Erweiterungsbau (jener wurde vor rund 20 Jahren errichtet) ziehen in den Neubau. An dortiger Stelle entstehen drei neue Unterrichtsräume. Außerdem wechselt die Mensa innerhalb des Gebäudes den Standort und wird zur Ausgabenküche umfunktioniert. Um die Versorgung kümmert sich ein Caterer. Der Umzug ist nötig, damit der Verwaltungstrakt erweitert werden kann. Kostenpunkt für diese Arbeiten: etwa eine Million Euro.

Insgesamt sollen Anbau und Umbau im Sommer 2017 abgeschlossen sein, bisher passe es mit dem Zeitplan „ganz gut“, wie Klebe verrät. Beeinträchtigungen für die Schüler sind in gewissem Maße während dieser Zeit „nicht zu vermeiden“, so Klebe. „Wir versuchen aber, die Arbeiten mit dem Schulunterricht kompatibel zu gestalten.“

Hintergrund für den Bau ist das Vorhaben des Landkreises, Außenstellen der weiterführenden Schulen – im Falle der Kurstadt befindet sich diese an der Bahnhofstraße – nach und nach abzuschaffen. Entsprechend sollen mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 alle Schüler des Gymnasiums am selben Ort untergebracht werden. js

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