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IGBN fordert Verbot

Bad Nenndorf / "Trauermarsch" IGBN fordert Verbot

Mit einer Resolution wehren sich auch die in der Interessengemeinschaft Bad Nenndorf (IGBN) organisierten Gewerbetreibenden gegen den alljährlichen eintägigen Ausnahmezustand in der Stadt. „Das normale wirtschaftliche Leben in unserem Kurort kommt nahezu zum Erliegen, weil Neonazis hier eine bundesweite Propagandaveranstaltung durchführen. Dieser Zustand ist unhaltbar“, heißt es in der Erklärung.

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Henning Jürgens empfiehlt allen Mitgliedern, sich an den friedlichen Protesten zu beteiligen. © tes

Bad Nenndorf (tes). „Wir fordern die verantwortlichen Stellen auf, alle rechtlichen Maßnahmen auszuschöpfen, um den für den 6. August angemeldeten ,Trauermarsch‘ zu verhindern. Zugleich erwarten wir, dass der friedliche Protest gegen Neonazis nicht – wie im letzten Jahr – behindert wird.“

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, rechtsextremistisches Gedankengut abzulehnen, meint der IGBN-Vorsitzende Henning Jürgens: „Die Sache ist unglaublich.“ Besonders nach den Anschlägen in Oslo sei zu erwarten gewesen, dass Veranstaltungen mit rechtsxtremistischen Hintergrund nicht mehr genehmigt werden. Um so wichtiger sei es, sich an den friedlichen Protesten zu beteiligen und zu zeigen: Bad Nenndorf bleibt ein Ort der Vielfalt, Demokratie und Toleranz.

Eine gemeinsame Linie der Einzelhändler zu den Öffnungszeiten am Sonnabend gibt es nicht. Selbst in der Bahnhofstraße bleiben viele Läden geöffnet, andere nur in Notbesetzung. Der Penny-Markt hat seine Kunden per Aushang informiert, dass die Filiale wegen des Neonaziaufmarsches geschlossen bleibt. Unklar bleibt, ob die Veranstalter des „Trauermarsches“ für den Verdienstausfall in Regress genommen werden könnten.

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