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Bad Nenndorf Ingenieur Uwe Brinkmann plant Feuerwehrhaus-Neubau
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Ingenieur Uwe Brinkmann plant Feuerwehrhaus-Neubau
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00:29 17.04.2015
Uwe Brinkmann (rechts) im Rohbau des Feuerwehrhauses Hagenburg. Quelle: jpw
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Bad Nenndorf. Die nächsten Schritte hin zum Bad Nenndorfer Feuerwehrhaus-Neubau werden am Mittwoch, 29. April, im Feuerwehrausschuss der Samtgemeinde vorgestellt. Dann präsentiert der neue Planer für den Hochbau, Uwe Brinkmann, seine ersten Ergebnisse.

Für die Beauftragung Brinkmanns hatte sich der Samtgemeindeausschuss (SGA) in nicht öffentlicher Sitzung ausgesprochen, den Vorschlag hatte Verwaltungschef Mike Schmidt gemacht. Drei Ingenieurbüros standen dem SGA zur Übernahme der Hochbauarbeiten zur Auswahl, wie Schmidt auf Nachfrage dieser Zeitung erläuterte.

Allerdings seien alle Gewerke getrennt vergeben worden, um mit niedrigen Auftragssummen eine EU-weite Ausschreibung zu umgehen. Damit will die Samtgemeinde Zeit sparen, denn wegen der Querelen mit dem Vorgänger-Büro ist einiges aufzuholen.

Brinkmann stammt aus Wölpinghausen und zeichnete in der Samtgemeinde Sachsenhagen unter anderem für den Bau des Feuerwehrhauses Hagenburg verantwortlich. Schmidt macht keinen Hehl daraus, dass er Brinkmanns Arbeit aus seiner Zeit als Samtgemeinderatsherr kennt und schätzt und ihn deshalb vorgeschlagen hatte.

Der neue Planer ist, wie einst Schmidt, als Kommunalpolitiker in der CDU aktiv. Doch Schmidt betont: Den Zuschlag hat Brinkmann vom SGA bekommen, dem zwei weitere Alternativen vorlagen.

Brinkmann war federführend für die Planung des Hagenburger Gerätehauses zuständig, seinerzeit noch für das Ingenieurbüro Gonsior, das er zu Jahresbeginn übernahm. Auch am Bau des Sachsenhäger Feuerwehrhauses war Brinkmann beteiligt, ehrenamtlich wirkte er am Gerätehaus Wölpinghausen mit, wie er dieser Zeitung verriet. Aktuell sei sein Büro außerdem mit der Planung eines Feuerwehrhauses in Hameln beschäftigt.

Darüber hinaus gehört die Rewe-Group zu den Auftraggebern des Büros Brinkmann. In Hamburg und Hannover haben dessen Mitarbeiter bereits Gebäude des Discounters Penny geplant. „Bei Feuerwehrhäusern bin ich immer mit persönlichem Engagement dabei“, so Brinkmann, der selbst seit 1976 Mitglied der Brandschützer ist und in Sachsenhagen Samtgemeinde-Jugendwart war.

Brinkmann kennt die bisherige Debatte um das Bad Nenndorfer Feuerwehrhaus und auch den engen Zeitplan. Im Herbst 2015 soll es losgehen. Seine Arbeit baut auf den Plänen des Büros S3 auf, deren 15. Variante die Basis für alles Weitere bilden soll.

Ein Gespräch mit den übrigen beteiligten Planern aus Bereichen wie Statik, Elektro und Sanitär habe es bereits gegeben. Sein Eindruck sei positiv gewesen, so Brinkmann. gus

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