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Intensive Diskussion zu neuem Wohngebiet „Hinteres Hohefeld“

„Neiddebatten“ sein lassen Intensive Diskussion zu neuem Wohngebiet „Hinteres Hohefeld“

Hin und her und auf und ab ist es im Bad Nenndorfer Bauausschuss bei der Diskussion um den Bebauungsplan 91 „Hinteres Hohefeld“ gegangen. Eigentlich sollte der Vorentwurf zunächst für die frühzeitige Bürgerbeteiligung freigegeben werden, die detaillierte Vertiefung der Thematik sollte noch folgen. Trotzdem entspann sich eine lange und intensive Debatte, zu der unter anderem vier Anträge der WGN und einige harsche Worte von Volker Busse (SPD) in Richtung der Wählergemeinschaft gehörten.

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Dunkle Wolken nicht nur über dem „Hinteren Hohefeld“: Auch im Bauausschuss hat es kräftig gegrummelt.

Quelle: kle

Bad Nenndorf. Im Vorfeld sollte das Planungsbüro Reinold erörtern, ob angrenzend an das neue Wohngebiet – im Hinblick auf Lärmschutz – ein Freibad hinter dem Hallenbad entstehen könnte. Auch die Ausgleichsmaßnahmen für die neuen Baugrundstücke sollten noch einmal ins Auge gefasst werden.
Ein Freibad wäre in jedem Fall möglich, so das Ergebnis der Untersuchungen. Gleiches gilt für das Errichten anderer Sportstätten, die allesamt eine geringere Geräuschkulisse haben. Für ein Freibad wäre allerdings eine hohe Schallschutzmauer entlang der westlichen Entlastungsstraße vonnöten.
Mit einigen Aspekten des Entwurfs zeigte sich die WGN nicht ganz so glücklich. Frank Steen brachte deshalb vier Änderungsvorschläge ein, die er direkt als Antrag formulierte. Stadtdirektor Mike Schmidt wies darauf hin, dass sich alles noch in einer frühen Phase befinde und die Anregungen der WGN auch ohne Abstimmung bei den weiteren Planungen berücksichtigt werden könnten. Steen bestand allerdings auf einer Abstimmung.
Die WGN befürchte, dass sich der Entwurf in seiner jetzigen Form zum Selbstläufer entwickle und sich am Ende doch nichts mehr ändern lasse. „Mit so etwas haben wir schon in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht“, so Steen. Volker Busse von der SPD nahm dies zum Anlass, ausführlich gegen die Wählergemeinschaft zu wettern. Es sei unmöglich, dass die WGN mit dem „Knüppel der Wählergemeinschaft“ sich ständig gegen alle Investorenpläne in Bad Nenndorf stelle. Und hätten CDU und WGN vor zehn Jahren nicht gegen das Freibad gestimmt, gäbe es jetzt nicht das Problem mit dem Lärmschutz.
Marlies Matthias von der CDU bat um ein Ende der „Neiddebatten“ und lieber um ein rasches Vorankommen in dieser wichtigen Sache. Der Beschlussvorschlag, der die Aufstellung des Bebauungsplans, die frühzeitige Bürgerbeteiligung und den Abschluss eines städtebaulichen Vertrages mit dem Investor umfasst, wurde schließlich bei sechs Ja-Stimmen zu drei Enthaltungen von der WGN beschlossen. Steens Antrag, den oberen Bereich des Haster Baches in den B-Plan mitaufzunehmen, wurde mehrheitlich angenommen. Abgelehnt wurden dagegen die anderen Anträge, die sich auf die Lärmschutzmauer, Pflanzstreifen und Straßeneinmündungen bezogen. Die Anregungen wurden trotzdem aufgenommen.
Darüber hinaus wurde festgelegt, dass der geplante Spielplatz zum ersten Bauabschnitt gehören soll, damit er möglichst frühzeitig fertig ist. kle

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