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Jetzt auch Begehren zu Agnes Miegel

Bad Nenndorf / Bürgerentscheid Jetzt auch Begehren zu Agnes Miegel

Kein halbes Jahr nach dem Bürgerentscheid über das Kurhaus in Bad Nenndorf ist in der Kurstadt ein weiteres Bürgerbegehren angelaufen: Die Bürger sollen entscheiden, ob das Agnes-Miegel-Denkmal aus dem Kurpark entfernt werden soll oder nicht.

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Detlef Suhr (links) und Annemete von Vogel reichen die Unterlagen bei Stadtdirektor Bernd Reese (Zweiter von links) und Amtsleiter Heinrich Bremer ein.

Quelle: pr.

Bad Nenndorf. Vertreter der neu gegründeten „Initiative Agnes Miegel bleibt“ wollen damit die Ende Oktober vom Rat beschlossene Entfernung des Denkmals verhindern. Wie beim Kurhaus ist es also das Ziel der Unterstützer, einen gefällten Ratsbeschluss mit der Mehrheit der Bürger zu kippen. Die nötigen Unterlagen sind in dieser Woche im Rathaus eingereicht worden.
Vertretungsberechtigte des Bürgerbegehrens sind Annemete von Vogel, stellvertretende Vorsitzende der Agnes-Miegel-Gesellschaft, und deren Pressesprecher, Detlef Suhr. In den kommenden Wochen können die Bürger der Stadt Bad Nenndorf unter anderem in mehreren Geschäften, an Informationsständen und während der Öffnungszeiten im Agnes-Miegel-Haus ihre Stimme für das Bürgerbegehren abgeben. Das Miegel-Haus ist mittwochs von 15 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 12 Uhr geöffnet.
Gleich am Sonntag wird es wohl aber noch keine Aktivitäten geben. „Das Bürgerbegehren befindet sich ja zur Zeit noch in der Startphase“, erklärte Suhr gegenüber dieser Zeitung. Allerdings muss der Verwaltungsausschuss noch entscheiden, ob das Begehren zugelassen wird, wie Stadtdirektor Bernd Reese erklärte.
Ein Bürgerbegehren ist die Vorstufe zu einem Bürgerentscheid. Es muss zunächst ein bestimmter Prozentsatz der wahlberechtigten Einwohner Unterschriften und Adressen auf den Signaturbögen angeben. Beim Kurhaus lag die Marke bei knapp 900 Unterschriften. Sechs Monate haben die Unterstützer Zeit zum Sammeln. Schaffen sie die Marke, kommt es zum Bürgerentscheid. Dabei zählt die einfache Mehrheit, sofern mindestens 25 Prozent der Wahlberechtigten abstimmen. gus

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