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Bad Nenndorf Jetzt geht’s an die Umsetzung
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Jetzt geht’s an die Umsetzung
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00:17 21.07.2017
Quelle: PR
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BAD NENNDORF

Der Großteil der umfassenden Sanierungsmaßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung ist fertig. Basierend auf den Arbeiten an der Infrastruktur, wird mit dem Citymanagement-Prozess die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung der Innenstadt erarbeitet. Zur Unterstützung dieser Analyse wurde ein Experten-Büro, die „Cima Beratung + Management GmbH“ aus Lübeck mit ins Boot geholt.

Ein stolzer, beliebter und florierender Kurort

Die erste Phase der Erarbeitung des Konzepts bestand darin, Ziele und Maßnahmen auszuarbeiten. Dafür hat das Büro den Kontakt mit Einzelhändlern, Gewerbetreibenden, Gebäudeeigentümern und der Verwaltung gesucht und aus diesen Personenkreisen eine Lenkungsgruppe geformt. Jene hat sich in den vergangenen Monaten vor allem über das Thema Profilierung Gedanken gemacht. „Es war nicht schwer, sich als Kurstadt auf das Thema ,Wellness und Gesundheit‘ zu einigen“, schreibt die Verwaltung in einer Pressemitteilung. „Bad Nenndorf war mit seinen prachtvollen Gebäuden, dem Kurpark und den Gesundheitsangeboten rund um die drei natürlichen Heilmittel lange Zeit ein stolzer, beliebter und florierender Kurort“, heißt es zur Begründung in der Mitteilung weiter.

Auf Basis dieser Profilierung hat das Cima-Büro nun einen Handlungs- und Maßnahmenkatalog erstellt, der bei der nächsten Sitzung des Fremdenverkehrs- und Wirtschaftsausschuss am 25. Juli beraten wird. Beispielsweise könnte etwa eine Gesundheitsmesse in der Innenstadt oder ein Sommerbiergarten im Kurpark angegangen werden, sagt Jürgen Bock von der Verwaltung. Ferner erfolgt eine Informationsveranstaltung für die Bürger am 24. August, Ort und Uhrzeit werden noch bekannt gegeben.

Gels aus einem Verfügungsfonds

Neben diesem Katalog können sich aber auch einzelne Personen, Gruppen oder Vereine an der Umsetzungsphase des Citymanagement-Prozesses beteiligen und Anträge bei der Stadt einriechen, um Projekte, die mit der Profilierung vereinbar sind, zu fördern. Das Geld dafür soll aus einem Verfügungsfonds stammen, der, Stand jetzt, jährlich 10.000 Euro beträgt. Von diesen Mitteln sind 50 Prozent aus Städtebauförderungsmitteln förderfähig, die anderen 50 Prozent können ebenfalls von der Verwaltung oder durch Sponsoren beziehungsweise Eigenbeiträgen bezahlt werden. Es ist eine Höchstgrenze von 1000 Euro pro einzelne Maßnahme angesetzt. Die Lenkungsgruppe aus Vertretern von Bürgern, Gewerbetreibenden, Politik und Verwaltung, die sich mit der Profilierung beschäftigt hatte, fungiert dann als Entscheidungsgremium für die Förderung der Einzelprojekte.

Die förderungsfähigen Projekte können aus den folgenden Bereichen stammen. Genaue Informationen erteilt Jürgen Bock von der Verwaltung unter Telefon (05723) 70432. js

Förderfähige Projekte im Überblick

Maßnahmen zur Stärkung der StadtleitkulturMaßnahmen zur Belebung des EinzelhandelsMaßnahmen zur Verbesserung des ImagesÖffentlichkeitsarbeitMitmachaktionen / FesteVerschönerungsarbeitenWeihnachtsbeleuchtungSportliche VeranstaltungenBürgertragende Aktionen im öffentlichen Raum, etwa das Anlegen von BlumenbeetenOpen-Air-KinoKunst im öffentlichen RaumMarketingaktionenWorkshopsMusikInvestitionen im Freiraum, wie beispielsweise Möblierung Kunst, stationäre Beleuchtung oder die Begrünung von FlächenZwischennutzung leer stehender Gewerberäume für temporärere Objekte

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