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Jiddische Lieder ins Hier und Heute gebracht

Bad Nenndorf / Sharon Brauner Jiddische Lieder ins Hier und Heute gebracht

Zum mittlerweile achten Kulturtag lädt die jüdische Gemeinde für Sonntag, 2. Oktober, in die Wandelhalle ein. Beginn ist um 15 Uhr. Höhepunkt des Festes, für das Landesrabbiner Jonah Sievers die Schirmherrschaft übernommen hat, ist das Konzert der Sängerin und Schauspielerin Sharon Brauner. Der Eintritt ist frei, Spenden kommen dem Bündnis „Bad Nenndorf ist bunt“ zugute.

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Der Berlinerin Sharon Brauner ist mit ihrer Band beim jüdischen Kulturtag in Bad Nenndorf zu Gast.

Quelle: pr

Bad Nenndorf (kcg). Seit 2004 feiert die jüdische Gemeinde ihr Kulturfest in der Wandelhalle. „Mit der Zielsetzung, sowohl unsere Religion und unsere Kultur vorzustellen, als auch Menschen jüdischen und nichtjüdischen Glaubens zusammenzubringen“, schreibt die Vorsitzende Marina Jalowaja.

Das Programm beginnt um 15 Uhr. Am Büfett können sich die Gäste auf Gaumenfreude der jüdischen Küche freuen. Eine Diashow informiert über jüdische Feiertage im Herbst. Musik gibt es vom Duo Luba und Jakob (Geige und Knopfakkordeon).

Ab 16.30 Uhr steht dann Sharon Brauner mit ihrer Band „Jewels“ auf der Bühne. In ihrem Programm „Bei mir bist du schön“ nimmt die Sängerin ihr Publikum mit auf eine Reise durch die Welt der jiddischen Musik und gleichzeitig durch die eigene Biografie. Brauner widmet sich jiddisch-deutschen Volksliedern, die sie aus ihrer Kindheit kennt und die zum Teil Jahrhunderte alt sind, und hüllt diese Lieder in ein neues musikalisches Gewand losgelöst vom traditionellen Klezmer. Stattdessen würzt sie die Stücke mit Swing, Jazz und Pop, mit Balkan-Polka, Reggae und Tango-Elementen. Zudem präsentiert Brauner eigene Chansons ihrer zweiten CD „Glücklich unperfekt“.

Brauner ist nicht nur Sängerin, sondern stand als Schauspielerin bereits in mehr als 50 Fernseh- und Kinoproduktionen vor der Kamera. Über ihr Programm „Bei mir bist du schön“ schreibt die „Jüdische Allgemeine“: „Sharon Brauner ist keine Mahn- und Gedenksängerin. Wer dieses Konzert besucht, bekommt auf diese Art und Weise ganz nebenbei eine Lektion in entspannter jüdischer Normalität.“

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