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Jüdische Gemeinde feiert

Frohes Fest vor ernsten Tagen Jüdische Gemeinde feiert

Wieder ein bisschen mehr wissen Freunde und Gäste der Jüdischen Gemeinde Bad Nenndorf über Traditionen und Spezialitäten ihrer Gastgeber. Zum zwölften Mal waren sie zum „Kulturtag“ eingeladen worden.

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Jiddische Musik zu jüdischen Spezialitäten: Violinistin Elena Kondraschowa begeistert mit das Publikum.

Quelle: nah

Bad Nenndorf. Vorsitzende Marina Jalowaja, in deren Nenndorfer Gemeinde neuerdings auch die Glaubensfreunde aus Bückeburg integriert sind, freute sich sichtlich über den Andrang: „Es werden von Jahr zu Jahr mehr Besucher“, urteilte sie über das seit 2004 bestehende Treffen. Für Bad Nenndorfs Bürgermeisterin Gudrun Olk ist „dies immer noch ein besonderer Tag“. Der stellvertretende Nenndorfer Samtgemeindebürgermeister Fritz Varwig nannte den „selbstverständlichen Bestandteil im örtlichen Terminkalender“ ein „frohes Fest vor den ernsten Tagen des Gedenkens im November“.

In diesem Sinne meldete sich auch Dietmar Buchholz von „Bad Nenndorf ist bunt“ zu Wort, der die jüdische Gemeinde „als integralen Teil des Widerstands gegen Rechts“ lobte. Gerade die Juden hätten dabei wegen ihrer leidvollen Erfahrungen während der Zeit der Nazidiktatur eine besondere Bedeutung. Zuvor hatte er Jalowaja zum erfolgreichen Verlauf der jährlichen Veranstaltungen gratuliert: „Kultur geht eben auch durch Mund und Magen.“

Die Spezialitäten am großen Büfett begleiteten musikalische Leckerbissen. Das Duo Stellena aus Stella Perevalova (Klavier) und Elena Kondraschowa (Violine) gefiel mit jiddischer Musik. Fast mehr noch stieß Kantor Baruch Chauskin auf Begeisterung, der liturgische Lieder mit klassischem jiddischen Humor zu verbinden verstand.

Den gewichtigen kulturellen Aspekt des Tages lieferte eine Ausstellung der Deutschen Technion-Gesellschaft über die Bedeutung des Wassers in Israel. Außer um den Blick auf die natürlichen Gewässer vom See Genezareth im Norden bis zum Roten Meer im Süden ging es insbesondere um die wirtschaftliche Nutzung des eigentlich spärlich vorhandenen Elements. Heute gilt Israel dank ausgeklügelter Versorgungssysteme als eines der wichtigsten Exportländer für Gemüse und Obst. Die Technion-Gesellschaft fördert den Studentenaustausch zwischen Deutschland und der ältesten Universität Israels in Haifa. nah

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