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Kein Bauchweh beim Zoo-Verein

Sympathiewelle spürbar Kein Bauchweh beim Zoo-Verein

Gute Nachrichten für alle Freunde des Kraterzoos: Sowohl der Förderverein des Tiergeheges als auch Vertreter des Landkreises sehen den rechtlichen Prüfungen, von denen im Bad Nenndorfer Verwaltungsausschuss die Rede gewesen war, gelassen entgegen.

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Quelle: Archiv

Bad Nenndorf. Zudem spürt Vereinsvorsitzender Detlef Panter bereits eine Sympathiewelle bei den Bürgern. Der Chef des Fördervereins hegt keine großen Zweifel daran, dass die nötigen Genehmigungen erteilt werden. „Ich sehe das nicht so kritisch“, sagte Panter am Donnerstag. Bauamt, Veterinäramt und Naturschutzbehörde müssen bei einem Betreiberwechsel neue Zulassungen absegnen – darauf sei der Förderverein ohnehin vorbereitet gewesen.

„Das macht uns keine Bauchschmerzen“, so Panter. Schließlich seien keine betrieblichen Veränderungen an sich geplant. Die tierschutzrechtlichen Genehmigungen hätten bisher vorgelegen. Und mittlerweile hat zudem bereits eine Modernisierung des Zoos mit dem Papageienhaus und der Ziegenwiese eingesetzt. Baurechtlich wird es nach Einschätzung Panters ebenfalls keine Schwierigkeiten geben. Eine Begehung sei sogar bereits vorgesehen gewesen. An den wasserrechtlichen Belangen hat sich Panter zufolge ebenfalls nichts geändert.

Dessen Gelassenheit geht einher mit wohlwollenden Äußerungen aus dem Kreishaus. Dort wundert man sich sogar ein wenig über die Bedenken der Bad Nenndorfer Politiker. „Wir können das so jetzt gar nicht einordnen“, sagte der Erste Kreisrat, Klaus Heimann. Auch die zuständige Dezernentin Ursula Müller-Krahtz erwartet keine Schwierigkeiten. Es werde ganz normal geprüft.

Das Veterinäramt habe den Kraterzoo bislang immer unterstützt. „Das Engagement für den Kraterzoo wird bei uns sehr geschätzt“, so Heimann. Der Verwaltungsausschuss hatte eine Zusage zur Zahlung eines höheren Zuschusses am Mittwochabend vertagt, weil erst die ausstehenden Genehmigungen erteilt werden sollen.

Heimann sagte zwar auch, dass bei Veränderungen im Zoo gegebenenfalls neu verhandelt werden muss. Aber weil eine Professionalisierung zu erwarten ist, hat er keine Bedenken, dass alle Genehmigungen erteilt werden. Panter will die notwendigen Schritte nun einleiten. Aus der Bevölkerung erhalte der Zoo großen Rückhalt. Auch der Seniorenbeirat hatte bei seiner Sitzung in dieser Woche Solidarität mit dem Kraterzoo formuliert.

Bei derselben Sitzung hatte sich Stadtdirektor Mike Schmidt allerdings zurückhaltend geäußert. Aus der Politik gebe es Stimmen, die den Zoo nicht als Attraktion sehen, erst recht nicht als Stärkung der Innenstadt. Im Rat am Mittwochabend betonte er allerdings auch: In den Haushalt 2015 sind die zuletzt üblichen 25000 Euro Zuschuss eingestellt worden. gus

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