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Kein Erbarmen an Ostern

Zeitumstellung am Feiertag Kein Erbarmen an Ostern

In der Nacht auf Ostersonntag werden die Uhren vorgestellt. Da die meisten Schaumburger an den Feiertagen ohnehin freihaben, dürfte die Umstellung für sie problemlos verlaufen. Doch gerade für die jüngsten Mitglieder der beiden Kirchengemeinden Bad Nenndorfs bedeutet die Zeitumstellung eins: Am Ostersonntag noch früher aufstehen als ohnehin.

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Von Neugier inspiriert

Der Wecker hat am Ostersonntag keine Gnade mit den Teilnehmern an den Osternachtsfeiern.

Quelle: js

Bad Nenndorf/Hohnhorst. Denn sowohl die Gemeinde St. Godehardi als auch St. Maria vom heiligen Rosenkranz zelebrieren am Ostersonntag in aller Frühe die Feier der Osternacht. Bereits um sechs Uhr startet die traditionelle Messe in der St.-Petrus-Canisius-Kirche in Hohnhorst und in der St.-Godehardi-Kirche in Bad Nenndorf – inklusive Messdienern bei der einen und dem Chimes-Chor bei der anderen.

 Die zehnjährige Leonie beispielsweise wirkt am Sonntag in Hohnhorst als Messdienerin mit und sorgt etwa für den Weihrauch. Bereits um 4.45 Uhr will sie aufstehen, um rechtzeitig fit zu sein. Das entspricht nach Winterzeit eigentlich einer Weckzeit von 3.45 Uhr. „Dafür muss ich aber um halb acht ins Bett“, plant die Hasterin im Hinblick auf die Zeitumstellung. Einen Trick, um besser einzuschlafen zu können, habe die Zehnjährige nicht.

 „Einfach ins Bett und Augen zu“, heißt ihre Devise. „Ich finde das frühe Aufstehen gar nicht so schlimm“, sagt sie fast beschwichtigend, „aber jedes Wochenende will ich bestimmt nicht so früh aus dem Bett.“

 Auch im Chimes-Chor der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Bad Nenndorf wirken Kinder ab sieben Jahren mit, denen wie Leonie eine ähnlich kurze Nacht blüht. Aber warum haben die Kirchenvertreter bloß kein Erbarmen mit ihren jungen Gemeindemitgliedern?

 „Das ist eine lang gelebte Tradition“, erklärt Pfarrer Achim Schultz-Waßmuth von der evangelischen Gemeinde Bad Nenndorf. Im Prinzip feiern die Kirchen die Auferstehung Christi: „Die Gemeindemitglieder erleben den Übergang der Nacht in den Tag und damit das Überwinden des Lichts über die Finsternis und den Tod“, so Schultz-Waßmuth. Allerdings wisse auch er, dass die Osterfeier am frühen Morgen eingefleischte Langschläfer nicht aus dem Bett bringt. „Das ist schon was für Hartgesottene. Aber die, die kommen, erleben eine spezielle Messe mit ganz besonderer Atmosphäre.“

js

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