Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Kein Name, keine Anzeige

Bad Nenndorf / Nazi-Aufmarsch Kein Name, keine Anzeige

Keine Anzeige, kein Name, kein Opfer: Das ist das bisherige Ergebnis der Untersuchungen rund um einen angeblichen Zwischenfall beim jüngsten Neonazi-Aufmarsch im August, bei dem ein Mitglied der Grünen Jugend Niedersachsen (GJN) von einem Polizisten bewusstlos geschlagen worden sein soll.

Voriger Artikel
Die Brücke kehrt zurückt
Nächster Artikel
80 Besucher erleben Andacht mit Liedern aus Taizé

Bad Nenndorf. Die letzte Zeugenvernehmung steht noch aus, wie die Polizei Nienburg/Schaumburg auf Anfrage mitteilte, danach wird das Ergebnis der Untersuchungen weitergeleitet an die Staatsanwaltschaft.
 Hintergrund für die internen Untersuchungen bei der Polizei war eine Pressemitteilung der GJN vom August (wir berichteten), nach der ein Beamter der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) Oldenburg „gezielt Faustschläge auf Kopfhöhe“ ausgeteilt und ein GJN-Mitglied bewusstlos geschlagen haben soll, als die Demonstranten aus dem linken Lager eine Polizeisperre durchbrechen wollten.Da keine Anzeige, sondern ausschließlich diese Pressemitteilung als Hinweis auf den Vorfall vorlag, leitete die Polizei selbst ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Körperverletzung im Amt gegen Unbekannt ein und ermittelte.
 Im Laufe dieser Ermittlungen konnte die Polizei allerdings bisher keinen Geschädigten ausmachen. Sichtung von eigenem und öffentlich zugänglichem Videomaterial der Neonazi-Demo habe keinen Hinweis auf den Zwischenfall ergeben, so die Polizei. Auch die Befragung von Zeugen aus der GJN, die in ihrer Pressemitteilung eine Aufklärung fordert, führte zu keinem verwertbaren Ergebnis. Einer der Befragten habe zwar angegeben, das vermeintliche Opfer zu kennen, wollte dessen Namen aber nicht nennen. Ein Strafantrag blieb bislang ebenfalls aus. Aus Sicht der Grünen Jugend Niedersachsen gibt es keinen neuen Stand, wie ein Vertreter auf Anfrage mitteilte.Nach Abschluss der Ermittlungen wird das Ergebnis der Staatsanwaltschaft Bückeburg vorgelegt. Diese wird über das weitere Vorgehen entscheiden.  kle  

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg