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Kindergartenkinder spenden Schmusetiere

Bad Nenndorf Kindergartenkinder spenden Schmusetiere

Was Mädchen und Jungen aus Bad Nenndorf tröstet, soll auch Kindern in Flüchtlingsfamilien eine Aufmunterung sein. Dieser Gedanke stand hinter einer Spendenaktion am evangelischen Kindergarten (Kiga) an der Schillerstraße.

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Natia Lang (hinten links) und Lisa Bargheer holen den ersten „Schub“ an Spenden ab, den die Kinder und deren Eltern bereitgestellt haben.

Quelle: kle

Bad Nenndorf. Die Kleinen sollten Schmusetiere, die sie nicht mehr brauchen, mitbringen, damit sie die Arbeiterwohlfahrt Schaumburg an Flüchtlinge weitergeben kann.

„Ich hab’ ganz viele Kuscheltiere hergegeben“, erzählt der fünfjährige Philipp stolz. Auch die Familien von Lia (4) und Nevio (5) haben Anziehsachen sowie plüschige Spielgefährten beigesteuert, von Jonathan (4) gab es eine gelbe Ente. Warum sie diese Sachen mitbringen sollten, war inzwischen zwar nicht mehr so vielen der Kleinen gegenwärtig. Frederike (4) wusste es aber noch genau: „Weil die anderen Kinder gar keine Kuscheltiere haben.“

Ziel der Aktion war es, dass die Kinder solch ein erstes Verständnis für die Situation entwickeln und etwas von sich selbst geben, erklärt Kiga-Leiterin Christel Schröder. Denn selbst wenn Eltern Geld spenden, „geht das an den Kindern komplett vorüber, das ist für sie zu abstrakt“. Zunächst sprachen die Erzieherinnen deshalb in den Gruppen das Thema an und erzählten von den Kindern, die ihr Zuhause verlassen mussten und nichts mitnehmen konnten. Und sie fragten die Kinder, was sie tröstet, wenn sie traurig sind. „Die Antwort lautete fast immer: Kuscheltiere.“ Also ging der Aufruf an die Jungen und Mädchen, zu Hause nachzusehen, was sie von ihren eigenen Plüschtieren entbehren können. Damit verbunden war die Bitte an die Eltern, gut erhaltene Kinderkleidung, die nicht mehr gebraucht wird, zu spenden.

Außer Schachteln mit Kleidern tummelte sich daraufhin bald ein ganzer „Zoo“ mit Affen, Bären, Schafen, Hunden und Co., den Natia Lang von der Awo gemeinsam mit FSJlerin Lisa Bargheer nun nach und nach abholen wird. Was nicht unter den Spenden war, waren Kinderwagen oder Fahrräder. Speziell solche Geräte würden auch dringend gebraucht, so Lang. kle

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