Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
„Klares Bekenntnis zur Klinik“

Bad Nenndorf / Peter-Jürgen Schneider zu Besuch im Staatsbad „Klares Bekenntnis zur Klinik“

Für seinen Antrittsbesuch im Staatsbad Nenndorf hat der Niedersächsische Finanzminister, Peter-Jürgen Schneider, eine gute Nachricht mitgebracht: Die Landesregierung will drei Millionen Euro in den Haushalt für 2014 stellen, um das Therapiebecken der Landgrafenklinik zu sanieren.

Voriger Artikel
„Bunt“-Banner der Feuerwehr gestohlen
Nächster Artikel
Der Ursprung des Bades

Der technische Leiter des Staatsbads, Axel Littmann (links), überzeugt Finanzminister Peter-Jürgen Schneider von der Qualität des Bad Nenndorfer Moorschlamms. Allerdings in getrocknetem Zustand. 

Quelle: gus

Von Guido Scholl

Bad Nenndorf. Zwar müsse der Etat fürs kommende Jahr erst noch durch den Landtag, doch Schneider war zuversichtlich, dass die Sanierung 2014 kommt. „Das ist ein klares Bekenntnis zur Klinik“, betonte der SPD-Minister. Zudem sind zwei Blockheizkraftwerke zu je einer halben Million Euro für Therme und Klinik vorgesehen.

Binnen drei Stunden hatte sich Schneider einen Überblick über das Staatsbad verschafft und abgesehen vom Eigentum des Landes auch die früher dazu gehörenden Gebäude und den Kurpark besichtigt. Sein Fazit fiel positiv aus. „Vorher kannte ich die Landgrafentherme nur auf dem Papier“, so Schneider. Der Eindruck vor Ort sei für ihn wichtig gewesen, um zu kennen, was sich in seiner Zuständigkeit befindet. Therme und Klinik seien die bedeutendsten Teile des Staatsbads Nenndorf.
Vor dem Besuch, der bereits zu seinem Amtsantritt vor rund vier Monaten für den Sommer geplant gewesen sei, hatte sich Schneider auch das zweite Staatsbad des Landes Niedersachsen angeschaut: jenes in Bad Pyrmont. Größe und Struktur seien grundlegend unterschiedlich.

Für Bad Nenndorf setzt Schneider auf eine enge Kooperation mit der Kommune. Bürgermeisterin Gudrun Olk strich heraus, dass es bereits eine gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, Kur- und Tourismusgesellschaft (KurT) und Land gegeben habe, speziell bei Messen und Werbung. Stadtdirektor Bernd Reese führte zudem die Kurstatus-Zertifizierung als Beispiel an – nur in enger Zusammenarbeit sei diese zu schultern gewesen. In acht Jahren stehe die Prozedur wieder zur Debatte. Und dann wäre da noch die Innenstadtsanierung und die Kurparksanierung, wo jeweils Zuschüsse vom Land fließen.

Allein weil mit dem Kurbadstatus der Betrieb des Staatsbads stehe und falle, ist eine Zusammenarbeit mit der Stadt ein zentraler Aspekt, so Schneider. Dieser will eine „straffere Führung“ und eine intensivere Betreuung beider Staatsbäder. Dafür sei die Beteiligungsverwaltung, eine Abteilung seines Ministeriums, die sich auch den Beteiligungen beispielsweise an VW und dem Flughafen Hannover widme, neu aufgestellt worden. Als Kontaktstelle zwischen Staatsbad-Geschäftsführer Hartmut Ammann und Minister fungiert nun Oliver Kiaman, der Aufsichtsratsvorsitzende der Beteiligungsverwaltung.

Den Staatsbad-Betrieb begreift Schneider als einen sich ständig wandelnden Prozess. „Der Markt ändert sich, darauf muss man reagieren“, sagte der Minister. Ziel der Landesregierung sei es, das Defizit des Betriebs so gering wie möglich zu halten. Zuletzt belief es sich laut Amman auf 2,2 Millionen Euro per anno.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg