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Kleiner Zoo kommt ganz groß raus

Bad Nenndorf / Ausflugsziel Kleiner Zoo kommt ganz groß raus

Frühlingsstimmung im Kraterzoo: Die Uhus sind geschlüpft, Gehege wurden saniert und es gibt viele neue und vertraute Bewohner zu sehen – vom Ara bis zur Ziege. Das beliebte Ausflugsziel hat sich bestens gewappnet für den Besucheransturm an den Osterfeiertagen.

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Frettchen Elli im Arm von Betreuerin Stefanie genießt die Aufmerksamkeit der jungen Zoobesucher. © tes

Bad Nenndorf (tes). 15 Jahre lang war der Kiosk vor dem Park geschlossen. Das wird sich ändern: Bei den Betreibern Friederike, Enkelin des Gründers Werner Schulz, und ihrem Ehemann Florian Büschenfeld, der die Geschäfte im Februar offziell übernommen hatte, laufen die Vorbereitungen zur Wiedereröffnung auf Hochtouren. In dem Holz-Gebäude aus den 1960er Jahren werden Warmwasserleitungen installiert und die sanitären Anlagen auf Vordermann gebracht. Bei den Toiletten habe die Stadt auf kleinem Dienstweg geholfen, bedankte sich Büschenfeld.

Rechtzeitig zu Ostern soll alles fertig sein und als weiteres Highlight gibt es Eis, Getränke und kleine Stärkungen. Zudem ist geplant, die Terrasse vor dem Kiosk zu vergrößern. Mehr noch: Die Grünfläche gegenüber, zwischen Brunnen und Kraterteich, soll in ein Spielareal für Kinder verwandelt werden – in direkter Sichtweite zum Kiosk. Auch Informationen über den Zoo, Tiere und Förderverein werden dort erhältlich sein.

Mit den jungen Betreibern nimmt das neue Konzept „mehr Streicheltiere, weniger Exoten“ Gestalt an. Am Eingang begrüßen Ziegen die Besucher. Kontaktfreudig präsentieren sich Schafe auf der ehemaligen Flamingowiese. Großer Beliebtheit erfreuen sich die Frettchen Elli, Lara und Frings. Die drei Minischweine Jette, Lena und Rosi verfügen bereits über einen eigenen Fanclub. Im Mai ergänzen Streifenhörnchen die tierische Belegschaft.

Zudem entsteht in der Mitte des Parks ein neues Gehege. Wer dort einzieht steht noch nicht fest, sprach sich Büschenfeld für Schildkröten aus. Auch Erdmännchen sind noch im Gespräch. Hierzu sei allerdings die Zustimmung des Grundstückseigentümer nötig, erklärt er.

Das junge Betreiber-Paar kam zur Familiengründung von Bremen nach Bad Nenndorf zurück und führt das Lebenswerk von Friederikes Großeltern fort. Oma Lenchen Schulz steht ihnen zur Seite und freut sich über die Enkelin. „Hier muss man nicht reich werden“, betont der junge Familienvater. Dass sich die Tiere dort wohlfühlen, belegen außergewöhliche Zuchterfolge. So lebe im Kraterzoo die größte Kolonie Nachtreiher Europas. Büschenfeld hofft, das Land bald kaufen zu können.

Der Kaufmann hat Bauingenieurwesen studiert und arbeitete als Zivi im Kindergarten – alles Qualifkationen die dazu beitragen, den zum größten Teil durch Spenden finanzierten Zoo am Leben zu erhalten. Dabei hilft auch „Zoo-Fee“ Stefanie, die halbtags die Tiere versorgt und zusätzlich auf 400-Euro-Basis am Kiosk bedient. Ein echter Glücksfall sei der pensionierte Polizist Matthias, der als freiwilliger Helfer die jungen Zoo-Besucher unterhält, freut sich Büschenfeld auf einen guten Start in die Sommersaison.

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