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Kommune übernimmt das „Kleeblättchen“

Personalprobleme Kommune übernimmt das „Kleeblättchen“

 Um dem Engpass bei der Tagesbetreuung für unter Dreijährige (Krippenkinder) entgegenzuwirken, hat der Samtgemeindeausschuss in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen, die Privateinrichtung „Kleeblättchen“ zu übernehmen.

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Bad Nenndorf. Auf Anfrage teilte Verwaltungschef Mike Schmidt mit, dass die Politiker einem entsprechenden Vorschlag des Rathauses gefolgt sind.

Personalproblem aufgetreten

 In der privaten Tagesbetreuung „Kleeblättchen“, ansässig in der Curanum-Residenz, war ein Personalproblem aufgetreten. Nach Informationen der Kita hätte eine von drei Betreuerstellen nicht vor Sommer wieder besetzt werden können. Derzeit sei das „Kleeblättchen“ mit zehn Kindern voll ausgebucht.

 Die Samtgemeinde wollte daher die Übernahme des „Kleeblättchens“ prüfen lassen, um die dortigen Plätze nicht auch noch zu verlieren. Die ersten Gespräche mit den Tagesmüttern verliefen positiv, der Samtgemeindeausschuss stimmte zu – jetzt müssen die Verträge gemacht werden. Dies bestätigte eine Mitarbeiterin der Kita auf Anfrage. Die letzte Verhandlungsrunde stehe aber noch aus.

Dauer der Trägerschaft noch offen

 Für wie lange die Samtgemeinde die Trägerschaft übernimmt und damit auch die Gehälter der Betreuerinnen zahlt, ist offen. Dauerhaft wird die Liaison wohl aber nicht sein. Spätestens dann, wenn die Krippe mit ihren vier Gruppen im Bereich Hinteres Hohefeld fertiggestellt ist, dürfte die Politik Interesse bekunden, die zehn „Kleeblättchen“-Plätze entweder wieder abzugeben oder dort mit unterzubringen.

 Denn unterm Strich bleibt die Samtgemeinde perspektivisch auf Sparkurs ausgerichtet. Für den Moment ist für die Kommune von Vorteil, dass sie fortan – sobald Plätze in der bislang privaten Tagesbetreuung frei werden – selbst Kinder dorthin vermitteln kann.

 Das „Kleeblättchen“ ist gewissermaßen das letzte Relikt, das noch an den ersten Namen des Curanum erinnert. Als das Seniorenheim noch Kleeblatt-Residenz hieß, siedelte sich dort die private Tagespflege mit ihren bis zu zehn Plätzen an. Auch wenn die große Einrichtung später auf Curanum umfirmierte, blieb die Kinderkrippe beim alten Namen. Jetzt soll für das Curanum ja der Name Korian eingeführt werden.

 Nicht nur bei den Krippenkindern ist die Samtgemeinde unter Druck geraten. Die Verwaltung sucht auch nach einer Möglichkeit, kurzfristig zehn Hortplätze einzurichten. Die Ganztagsschule reicht nach Ansicht Schmidts vielen Eltern nicht aus, wenn diese sich auf eine Betreuung im Hort eingestellt haben.

 In der Ganztagsschule können die Kinder laut aktuellem Modell bis 15 Uhr untergebracht werden, im Hort können die Jungen und Mädchen bis 16.30 Uhr bleiben.

gus

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