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Kreditaufnahme in 2012 fast halbiert

Bad Nenndorf / Haushalt Kreditaufnahme in 2012 fast halbiert

Positive Zahlen hat Kämmerer Frank Behrens dem Nachtragshaushalt der Stadt Bad Nenndorf für 2012 bescheinigt. Sprudelnde Steuerquellen resultierten demnach in rund 700 000 Euro an Mehreinnahmen gegenüber dem Haushaltsplan, erklärte Behrens am Dienstag im Finanzausschuss.

Bad Nenndorf (gus). Wegen verschobener Investitionen wie dem Bau der Westlichen Entlastungsstraße sinken zwar die Zuwendungen, aber auch die eigenen Anteile an diesen Vorhaben. Die entsprechenden Summen sollen per Verpflichtungsermächtigungen in den Etatplan für 2013 einfließen.
Um 110 000 Euro teurer als geplant fällt der Umbau des Vereinsheims zum Mehrgenerationenhaus aus. Unterm Strich bleibt eine um fast 400 000 Euro geringere Kreditaufnahme als im Etat veranschlagt. Eigentlich wäre ein Kredit in Höhe von rund einer Million Euro nötig gewesen.
Die Förderung der Kurbetriebe und der Kur- und Tourismusgesellschaft (KurT) kommt die Stadt Bad Nenndorf in 2012 teurer zu stehen als geplant. Um 125 000 Euro fällt die Investitionszuweisung laut Nachtragshaushalt aus.
Zusätzlich zu Verschiebungen im Bereich Bauunterhaltung und Personalkosten im niedrigen vierstelligen Bereich weist der nachjustierte Wirtschaftsplan für die Kurbetriebe eine um 180 000 Euro geringere Zuwendung aus der Städteförderung fürs Kurhaus auf, doch auch die Aufwendungen der Stadt für die Immobilie sind um 270 000 Euro geringer ausgefallen. Für die Dachsanierung der Wandelhalle zahlt das Land 180 000 Euro weniger als gedacht. Aus der Tourismusförderung erhält die Stadt 65 000 Euro mehr als veranschlagt. Die Ausgaben für die Kurparksanierung steigen um 130 000 Euro.
Unterm Strich wächst der Eigenanteil der Stadt an den Kosten für die Kurbetriebe damit von 590 500 auf 715 500 Euro an. Die Zuwendungen gehen von knapp 1,6 auf knapp 1,43 Millionen Euro zurück.
Eine Verpflichtungsermächtigung über knapp 1,67 Millionen Euro für die weiteren Maßnahmen im Zuge der Kurparksanierung ist ebenfalls Teil des Wirtschaftsplans. Davon entfallen knapp 1,37 Millionen auf die Sanierung des Bereichs Esplanade. 300 000 Euro sind für den Sonnengarten gedacht. Den Nachtragshaushalt hat der Finanzausschuss dem Rat zum Beschluss empfohlen.

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