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Küsschen-Zone an der Schule

Sicherheit für Grundschüler Küsschen-Zone an der Schule

Nicht nur die SPD, auch die Verwaltung in Bad Nenndorf hat sich in den vergangenen Wochen Gedanken um die Verbesserung der Sicherheit von Grundschülern gemacht. Der Haltestreifen vor der Berlin-Schule und dem Gymnasium soll so umgestaltet werden, dass ein Teil davon zur Kiss&Ride-Zone wird.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Bad Nenndorf. Darunter verstehen Fachleute Kurzzeitparkplätze, an denen Eltern ihren Nachwuchs aus dem Auto lassen, den Jungen und Mädchen dann zum Abschied Küsschen geben und dann davon fahren können. Der Streifen ist lang genug dafür, meint Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt, und auch für zwei verbleibende Bushalteplätze.

Gemeinsam mit André Lutz und Martin Schmittke vom Amt für Bildung und Soziales – früher: Ordnungsamt – hatte sich der Verwaltungschef die Stelle kürzlich angeschaut. Vorausgegangen waren Hinweise von Eltern zu den teils chaotischen Zuständen vor der Berlin-Schule.

Zwölf Kurzzeitparkplätze

Die Kiss&Ride-Zone würde die Verhältnisse an der Stelle deutlich besser zurechtrücken. Die beiden Busplätze würden im hinteren Bereich ausgeschildert, sodass die großen Fahrzeuge die Sicht an der Stelle nicht verstellen, wo die Küsschen verteilt werden sollen. Und die Eltern würden nicht mehr den Bussen im Weg stehen beziehungsweise auf der Fahrbahn stoppen, um die Grundschüler gen Unterricht zu schicken. Zwölf Kurzzeitparkplätze würden in etwa ausgewiesen werden.

Das Vorhaben wird derzeit aber noch in der Möglichkeitsform kommuniziert, weil es noch einige Absprachen zu treffen gilt. Zum einen will die Verwaltung die Pläne noch mit Schulleiter Torsten Rolke beraten – nicht dass aus dessen Sicht etwas gegen die Neuordnung spricht. Außerdem muss die Samtgemeinde die gewünschten Änderungen bei der Schaumburger Verkehrsgesellschaft (SVG) beantragen. Auch von dort könnten Einwände kommen.

Tempo-30-Zone überfällig

Eine andere Änderung kann die Kommune – in dem Fall die Stadt Bad Nenndorf – mit ihren politischen Gremien selbst umsetzen: Eine Tempo-30-Zone soll im unteren Bereich der Bahnhofstraße ausgewiesen werden. Dieser Schritt ist in Schmidts Augen überfällig. Dort befinden sich derzeit zwei Schulen, zwei Kindertageseinrichtungen, der Hort, das Hallenbad und die Sportstätten. Da es sich um eine Gemeindestraße handelt, muss die Stadt niemand anderes um Erlaubnis fragen.

Schmidt begrüßt auch den SPD-Vorstoß, der auf die Optimierung des Fußwegs zur Grundschule abzielt. Aber: „Über die Einzelmaßnahmen muss man sicher noch mal reden“, so Schmidt. Zur Verbesserung der Situation trage bald auch die Bedarfsampel bei, die die Volksbank an der Entlastungsstraße baut.  gus

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