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Kulisse für Enkel und Ehepaare

Kurpark-Brunnen Kulisse für Enkel und Ehepaare

Die Kurpark-Brunnen sind Geschichte, und die SN-Leser haben ihre Geschichten zu diesen Brunnen mit der Redaktion geteilt. Ein Auszug aus den Zusendungen.

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So wie Claudia Berger (von links), Sina Guenz und Anika Berger im Juli 2013 hielten etliche Bad Nenndorfer an heißen Tagen ihre Füße ins Wasser.

Bad Nenndorf. Eine besonders schöne Erinnerung an den Kurpark in Bad Nenndorf mit seinen „klassischen“ Brunnen haben Gabi und Thomas Lührßen aus Rodenberg. Sie machten dort nämlich am 14. Juni 1991 ihre Hochzeitsfotos. „Wir haben zuerst standesamtlich in Rodenberg geheiratet und danach kirchlich in Hohnhorst“, erinnert sich Gabi Lührßen.

Auf dem Rückweg von Hohnhorst nach Rodenberg machten sie in Bad Nenndorf Halt, um dort mit der Hochzeitsgesellschaft ein paar bleibende Erinnerungen festzuhalten. „Das war einfach ein schönes Ambiente mit den Brunnen und den Palmen“, findet Gabi Lührßen. Das fand fast auf den Tag genau 16 Jahre später übrigens auch SN-Redakteur Guido Scholl, der nach der Trauung im Schlösschen ebenfalls Hochzeitsfotos mit seiner Frau Susanne am Brunnen machen ließ.

Eine andere Bad Nenndorferin hat die Brunnen gern mit ihren Enkeln besucht, als diese noch im Kindesalter waren. Francesca, Carlotta, Daria und Thabea schnappten sich ihre Puppenwagen oder auch ihre Bobbycars und Dreiräder und machten sich auf den Weg vom Haus der Oma in den Kurpark. Der größte der drei Brunnen war das Ziel, weil dort schon damals der Eispavillon leckere Kugeln anbot.

Mit Eis in den Händen nahmen die Enkel auf der Brunnenmauer Platz, doch sobald die Süßspeise vertilgt war, tobten sie auch gern auf dem Rand herum, oder sie streckten die Hände so weit, wie es ging, ins Wasser hinein. „Das war ein beliebter Spaziergang“, erinnert sich die Bad Nenndorferin. Eines ihrer Enkelkinder war übrigens Augenzeuge des Bürgermeisterinnen-Bades Ende der neunziger Jahre im Brunnen vorm Haus Kassel.

Rosemarie Börner hat auf den SN-Aufruf hin in ihrer Sammlung gekramt und Postkarten herausgesucht, die die alten Brunnen zeigen. Und nicht nur die jetzt verschwundenen Becken waren auf einigen Karten abgebildet, Börner besitzt sogar welche, die die Vorgänger der in den sechziger Jahren entstandenen Brunnen zeigen. Und noch etwas ist auf den Postkarten zu sehen: die Nischen an der Promenade. Dass diese heute fehlen, finden Börner etwas schade.

Beinahe wären die drei Becken sogar schon früher aus dem Park entfernt worden. 2006 gab es einen Wettbewerb, bei dem unter anderem einige chinesische Studenten Entwürfe für neue Wasserspiele einreichten. Die Jury vergab gleich drei erste Preise, doch der Rat der Stadt konnte sich zu keiner Entscheidung durchringen, welcher Entwurf umgesetzt wird. Das war vielleicht ganz gut so, denn einige Jahre später kam es zur umfassenden Park-Sanierung, bei der die neuen Brunnen wohl entfernt worden wären. gus, kle

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