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Kulturforum blitzt ab

Vereinszuschüsse Kulturforum blitzt ab

Die Vereinszuschüsse haben im Ausschuss für Jugend, Soziales, Kultur und Sport (Jusokuspo) zu der gewohnt kleinteiligen Debatte geführt. Obwohl es auch Bestrebungen gab, nicht jede kleine Summe zu debattieren. Beim größten Posten setzten die Politiker den Rotstift an.

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Bad Nenndorf (gus). Philipp Plümer (CDU) sagte eingangs, dass er sämtliche Zuschüsse für wichtig hält und der Ausschuss vielfach über Kleinigkeiten diskutiere, während in anderen Gremien „50 000 Euro mit einem Fingerschnippen“ ausgegeben würden. Er erinnerte auch daran, dass die Stadt die 25 000 Euro für den Kraterzoo nicht mehr ausgeben muss. Dennoch ging es wieder tief ins Detail.
Der Schützenverein Horsten hatte beispielsweise für sein Schützenfest 550 Euro beantragt, zuletzt aber nur 250 Euro bekommen. Bernd Zimmermann (WGN) wünschte sich exakt diese Summe. Karl-Heinz Richter (SPD) plädierte für 500 Euro. Als Uwe Engelking dazu etwas sagen wollte, unterbrach ihn Plümer: „Jetzt diskutieren wir über 50 Euro.“ Der Ausschuss votierte für die 500 Euro.
Das Kulturforum hatte 2000 Euro mehr als die zuletzt üblichen 18 000 Euro Zuschuss der Stadt beantragt. Dies begründete Marlies Matthias (CDU) damit, dass zunehmend Veranstaltungen in Wandelhalle und Kurtheater verlegt werden, was Mehrausgaben bedeute. Die Mietzahlungen landen aber bei der Kur- und Tourismusgesellschaft, einer hundertprozentigen Tochter der Stadt.
Nachdem Kulturforumsvorsitzender Joachim Braun das neue Konzept vorgestellt hatte, wonach zehn ehrenamtliche Mitglieder die gesamte Organisation für 21 Veranstaltungen leisten, und der Geschäftsführerposten nicht mehr besetzt wird, sprach sich Matthias Bock (CDU) gegen die Anhebung aus. Er könne nicht nachvollziehen, dass so viele Ehrenamtliche für 21 Veranstaltungen gebraucht werden. „Wenn es dann eine Veranstaltung weniger sein muss, dann ist das eben so“, sagte Bock. Matthias insistierte: Es handle sich um eine Erhöhung für die Mietzahlungen, nicht für Vereinsarbeit. Dennoch fiel der Antrag bei zwei Ja-Stimmen, zwei Enthaltungen und vier Gegenstimmen durch.
Die Verwaltung hatte insgesamt 25 900 Euro an Vereinszuschüssen zusammengetragen – hinzu kommen 1200 Euro für Weihnachtsfeiern, 2600 Euro Musikförderung und 15 000 Euro Sportförderung. Darin waren jeweils ein Antrag der Rheuma-Liga auf 3000 Euro für einen Materialschrank und des SoVD auf 800 Euro für einen PC samt Zubehör noch nicht berücksichtigt. Der Rheuma-Liga gestand der Zuschuss 1000 Euro zu. Der SoVD soll 500 Euro bekommen. Damit summierten sich unterm Strich 1750 Euro mehr an Vereinszuwendungen als die Verwaltung vorgeschlagen hatte.
Für die Ausstattung des Spielplatzes im Kurpark nahm der Ausschuss 15000 Euro in den Etat auf.

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