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Kurbetrieb macht hohen Verlust

Bad Nenndorf muss draufzahlen Kurbetrieb macht hohen Verlust

Der Fremdenverkehrs- und Wirtschaftsausschuss der Stadt Bad Nenndorf hat den Jahresabschluss der Kurbetriebe abgenickt. Die Bilanz des Betriebs gewerblicher Art (BgA) war zuvor von Wirtschaftsprüfer Metin Pencereci vom Büro „Beratung Göken, Pollak und Partner“ durchleuchtet worden.

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Bad Nenndorf. Der Prüfer hatte unterm Strich nichts an dem Jahresabschluss auszusetzen. Doch im Detail gab es hier und da Bedenken. Speziell Zuschüsse und Zuweisungen seien nicht so verrechnet worden, wie es im Handelsrecht gebräuchlich ist. Deshalb mangele es der Aufstellung an Transparenz. Dies nahm WGN-Ratsherr Bernd Zimmermann zum Anlass, die Umsetzung der von Pencereci nahegelegten Änderungen einzufordern. Ihm schlossen sich weitere Ausschussmitglieder an.

Die Kurbetriebe fuhren im Jahr 2014 einen Verlust von 407000 Euro ein. Allerdings floss in jenem Jahr noch ein Landeszuschuss in Höhe von 500000 Euro nach Bad Nenndorf. Dieser ist mittlerweile auf 300000 Euro per anno gesunken, ab 2019 fließt gar kein Geld mehr vom Land. Wie hoch das Minus dann ausfallen wird, mochte Pencereci nicht abschätzen. Auch Steuereffekte sind dabei zu beachten.

Grundsätzlich zahlt die Stadt das Defizit der Kurbetriebe, sprich: jegliche Unterdeckung wird von der Kommune aufgefangen. Das Gebilde BgA dient Pencereci zufolge allein der Steuerersparnis. Denn ein BgA kann sich die für Aufträge gezahlte Mehrwert- und Umsatzsteuer vom Finanzamt wiederholen. „Das ist ein Fünftel der gesamten Kosten“, betonte Ausschuss-Vorsitzende Cornelia Jäger. gus

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