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Kurhaus: 85 Prozent der Fläche vergeben

Sanierung in der Warteschleife Kurhaus: 85 Prozent der Fläche vergeben

Der Startschuss für die Kurhaus-Sanierung kann frühestens im September mit dem Bauantrag erfolgen. 

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Der Sandhaufen ist noch kein Vorbote der Sanierung – das Kurhaus befindet sich weiterhin in der Warteschleife.

Quelle: geb

BAD NENNDORF.   Das teilt Sarah Gornik aus dem Bad Nenndorfer Bauamt mit.

Zu diesem Zeitpunkt wird der Bürgerentscheid für die Sanierung genau drei Jahre alt sein.

Aber es gibt auch gute Nachrichten, denn die Räume in der Immobilie sind bereits jetzt stark nachgefragt – und der Vermietungsstand ist schließlich ein entscheidender Faktor in der Finanzierungsrechnung. „85 Prozent der Fläche haben wir an potenzielle Mieter vergeben“, so Gornik. Es gebe Vorverträge mit diversen Gastronomen. Die Verwaltung hofft, die Interessenten bis zur avisierten Fertigstellung des Umbaus im Frühjahr 2018 zu halten.

„Für den hinteren Gastronomiebereich zum Kurpark hin haben wir einen Anbieter mit mediterraner Küche eingeplant. Im vorderen Bereich an der Hauptstraße möchten wir entweder ein Eiscafé oder ein weiteres mediterranes Restaurant ansiedeln“, verrät die Bauamtsmitarbeiterin.

Die Entscheidungen lägen aber letztlich beim Verwaltungsausschuss des Stadtrates, wenn die Gastronomen ihre Konzepte und Kostenaufstellungen präsentiert haben.
Die Barsinghäuser Tanzschule Wöbbekind ist im Gespräch für eine 430 Quadratmeter große Fläche im oberen Geschoss. Die MMS-Musikschule von Jo Göbel räumt im oberen Bereich allerdings das Feld und eröffnet nach den Sommerferien an einem neuen Standort in Helsinghausen.

Die 300 Quadratmeter große Ladenzeile an der Hauptstraße bleibt bestehen und wird ebenfalls saniert. Die Fläche kann in Parzellen von 50 Quadratmetern oder mehr vermarktet werden. Dort hat der Künstler Peter Lechelt gerade sein vorübergehendes Atelier aufgegeben – er zieht derzeit aus.

Der seit einigen Monaten leer stehende 60 Quadratmeter große Anbau des früheren Bistros und Eiscafés Andria werde Platz für eine Erweiterung der Praxis Werner machen. Zu den Gerüchten, ob der Landkreis mit der Kreisjugendmusikschule als zukünftiger Kurhaus-Mieter in Frage komme, wollte Gornik keine Stellung beziehen.
Das Mindener Architekturstudio PM werde nun bald die aktualisierten Sanierungsentwürfe dem Verwaltungsausschuss vorlegen. geb

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