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Kurhaus-Abriss: Mittwoch Weichenstellung

Bad Nenndorf / Abstimmung Kurhaus-Abriss: Mittwoch Weichenstellung

In der öffentlichen Sitzung des Rates der Stadt Bad Nenndorf  am Mittwoch, 31. Oktober, 18.30 Uhr, im Haus Kassel sollen die ersten Weichen für die Zukunft des Kurhauses gestellt werden. Die Ausgangslage ist eindeutig: SPD und CDU wollen für den Abriss des Kurhauses und einen Neubau zu votieren. Die WGN ist für eine Sanierung.

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Neubau oder Sanierung? Die Zukunft des Kurhauses ist umstritten.

Quelle: Archiv

Bad Nenndorf (gus). Die SPD-Fraktion hält einen Abriss anstelle einer Sanierung nach Worten ihres Sprechers, Volker Busse, weiterhin für die beste Lösung. Die einstige Haltung im Wahlkampf sei aufgegeben worden, weil mittlerweile bekannt sei, dass im Falle einer Kurhaus-Sanierung Fördergeld zurückgezahlt werden müsse. Außerdem sei der Sanierungsbedarf des Rathauses größer als angenommen. Die SPD hat zehn Stimmen, ein Fraktionszwang wird den Kommunalpolitikern nicht auferlegt. Busse geht von weitestgehender Geschlossenheit aus.

Die CDU-Fraktion war im Wahlkampf bereits mit dem Vorhaben angetreten, das Kurhaus abzureißen und einen Neubau errichten zu lassen. CDU-Sprecherin Cornelia Jäger sieht ihre neunköpfige Fraktion geschlossen hinter sich, einen Fraktionszwang gebe es aber nicht. Grund für die Haltung der CDU sei der bessere Kosten-Nutzen-Faktor eines Neubaus gegenüber einer Kurhaus-Sanierung. Die favorisierte Lösung der Christdemokraten sieht den Umzug der Verwaltung aus dem jetzigen Rathaus in den Neubau vor, dies kann die Stadt aber nicht allein beschließen. Auch die SPD will mit der Verwaltung über den Umzug in den Neubau verhandeln.
In der WGN-Fraktion herrscht nach wie vor das krasse Gegenbild zur Haltung von CDU und SPD. WGN-Sprecher Frank Steen rechnet fest damit, dass alle sieben WGN-Politiker gegen den Abriss stimmen. Denn ginge die Stadt nach den ursprünglichen Plänen vor, müsste kein Fördergeld zurückerstattet werden. Und auch im Fall des Abrisses könnte es zu Rückzahlungen kommen. Strikt abgelehnt wird der Rathaus-Umzug, da dieser die Innenstadt nicht beleben würde.

Über den Abriss kann die Stadt auch unabhängig vom Samtgemeinderat befinden. Letztgenanntes Gremium muss aber grünes Licht für den Rathausumzug geben. Die komplette SPD/CDU-Lösung kann also erst am 20. Dezember verabschiedet werden, wenn der Samtgemeinderat tagt.

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