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Kurhaus soll mit in den Fördertopf

Bad Nenndorf Kurhaus soll mit in den Fördertopf

Für den Ausbau des Stadtzentrums erhofft sich die Verwaltung der Kurstadt weitere Fördermittel vom Land. Inzwischen ist der Förderrahmen des Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ nämlich beinahe ausgeschöpft, sodass für die Renovierung des Kurhauses und andere Vorhaben wie die Pläne für die Straße Am Friedhof nicht mehr zum Zuge kämen.

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Um die Modernisierung des Kurhauses auf den Weg zu bringen, will die Stadt Bad Nenndorf höhere Zuschüsse vom Land beantragten.

Quelle: kle

Bad Nenndorf. Die Stadt möchte nun eine Erhöhung des Kostenrahmens um 2,2 Millionen Euro beantragen.

 Irene Althaus von der zuständigen BauBeCon Sanierungsträger GmbH gab dem Bad Nenndorfer Rat bei dessen jüngster Sitzung einen Überblick über den aktuellen Stand in Sachen Sanierung und Einsatz des Fördergeldes. Bereits jetzt seien fünf Millionen des bisherigen Kostenrahmens von rund elf Millionen Euro ausgegeben worden, erklärte Althaus. Die übrigen sechs Millionen sind für noch ausstehende Arbeiten verplant.

 „Dabei sind eine Bezuschussung der Modernisierung des Kurhauses sowie kleinere noch erforderliche Erschließungsmaßnahmen noch nicht berücksichtigt“, so die Argumentation der BauBeCon. Für die Kurhausmodernisierung wurden knapp zwei Millionen Euro errechnet, für weitere Erschließungsmaßnahmen – wie der Umgestaltung der Straße Am Friedhof und des Apothekerwegs – noch einmal 780000 Euro. Diese Schätzungen seien allerdings noch sehr frei und für den Rat nicht bindend, sie sollen lediglich als Basis für den Antrag an das Sozialministerium dienen. „Abzüglich der zu erwartenden Einnahmen ist daher eine Kostenrahmenerhöhung von circa 2,2 Millionen Euro erforderlich.“

 Bei Gesprächen mit Vertretern der NBank und des niedersächsischen Sozialministeriums im Vorfeld sei die Umsetzung des Förderprogramms in Bad Nenndorf sehr positiv bewertet worden, erklärte Althaus. Darüber hinaus soll das Programm, das 2015 auslaufen sollte, ohnehin noch einmal verlängert werden. „Wir können also guter Dinge sein, dass das so genehmigt wird“, so Althaus.

 Frank Steen von der WGN schloss sich dem Eindruck des Ministeriums an und lobte die Verwaltung seinerseits für die zeitnahe und gute Umsetzung der Arbeiten in Bad Nenndorf. Gleichzeitig äußerte er seine Hoffnung, dass die Arbeiten am Kurhaus mit der neuen Förderung ebenso gut und zügig weitergehen.

 Ein wenig skeptisch zeigte sich Heinrich Steding von der CDU bei der großen Menge und der hohen Kosten der geplanten Maßnahmen. „Mir kommt das ein bisschen vor wie bei ,Wünsch dir was‘“, unkte er. Immerhin müsse die Stadt immer auch einen Eigenanteil – meistens ein Drittel der Gesamtkosten – selbst aufbringen. Stadtdirektor Bernd Reese erwiderte , dass die genannten Pläne ohnehin irgendwann umgesetzt werden müssen – ob mit oder ohne Fördergeld.

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