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Kurpark-Zufahrt: Rat pocht auf Asphalt

Bad Nenndorf / Ratssitzung Kurpark-Zufahrt: Rat pocht auf Asphalt

Der Rat der Stadt Bad Nenndorf hat am Mittwochabend die Planungsdetails für die Kurparksanierung in den Bereichen Esplanade und Sonnengarten beschlossen. Für Diskussionsstoff sorgte die geplante Zufahrt für Fahrzeuge.

Bad Nenndorf (gus). Drei Lösungsvorschläge stehen dafür zur Debatte, alle drei sehen die Zuwegung von der Kurpromenade vor. Nach allen drei Varianten sollen die Fahrzeuge über den Weg von der Parkstraße aus entlang dem Landgrafenhaus in Richtung Esplanade rollen. Allerdings auf unterschiedlichen Routen, eine Variante sieht eine direkte Querverbindung unterhalb des Landgrafenhauses vor.

 Dass der Weg für die Fahrzeuge mit wassergebundener Decke gebaut werden soll, veranlasste Volker Busse (SPD) zu harscher Kritik an der Verwaltung. Diese habe es versäumt, dem Amt für Denkmalschutz die Gründe für den Wunsch nach einer Asphaltdecke darzulegen. Aus wirtschaftlichen Gründen kann die Zufahrt nur mit Asphalt konstruiert werden, so Busse.

 Die Verwaltung habe es unterlassen, dies an der entsprechenden Stelle anzumelden. „Versetzung stark gefährdet“, warf Friedhelm Brandes (CDU) ein. Stadtdirektor Bernd Reese hielt dagegen: Die Wünsche des Rates seien sehr wohl an den Denkmalschutz weitergegeben worden. Man habe das Amt aber nicht überzeugen können.

 Cornelia Jäger (CDU) sprach sich dafür aus, dieses Detail noch im Sinne der Ratsmehrheit ändern zu lassen. Ein entsprechender Antrag wurde auf Vorschlag Ralph Tegtmeiers (SPD) beschlossen.

 Frank Steen (WGN) sagte, die Wählergemeinschaft kann ebenfalls mit dem vorliegenden Plan leben. Möglich wäre es aus Steens Sicht, den in Rede stehenden Weg zunächst mit wassergebundener Decke zu konstruieren und nachträglich zu asphaltieren. Es solle jetzt keine Zeit mehr verschenkt werden, plädierte er für einen positiven Beschluss. Mit großer Mehrheit stimmte der Rat für den Entwurf.

 An dem Weg sollen laut Planung durchgehend beleuchtete Poller stehen. Die Bäume im Park erhalten keine Leuchten und müssen auf Standfestigkeit geprüft werden. Die Rampe an der Kurpromenade soll nicht aus Richtung Landgrafenhaus, sondern von der Fußgängerzone aus erreicht werden. Die Rampe am Nordrand wird von einer Rampe am Brunnentempel ersetzt. Um die Esplanade bei Bedarf einzäunen zu können, sind Bodenhülsen vorgesehen.

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