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Kurpark hat „enorm gewonnen“

Bad Nenndorf / CDU-Besuch Kurpark hat „enorm gewonnen“

Der Kurpark in Bad Nenndorf hat mit seiner Sanierung in den vergangenen Jahren „enorm gewonnen“, stellte Gunther Feuerbach, Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, nach deren Besichtigungstour fest.

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Die Kreistagsfraktion erkundet mit KurT-Geschäftsführerin Silke Busche den Kurpark.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Mitglieder des Kreistags und Nenndorfer Politiker hatten zuvor die wichtigsten Gebäude und den Landschaftsgarten selbst unter die Lupe genommen.

 Großes Lob erhielt das renovierte Kurtheater, woraufhin Cornelia Jäger an ein „hartes Ringen“ in den politischen Gremien erinnerte. Es sei nicht klar gewesen, dass das Kino nach der Sanierung wieder angenommen wird. CDU-Kreisvorsitzender Klaus-Dieter Drewes fügte hinzu, dass auch Menschen von außerhalb Bad Nenndorfs die Kinovorstellungen besuchen.

 Auf Nachfrage von Werner Bövers, ob die großen Veranstaltungen wieder auf die Esplanade zurückkehren werden, entgegnete Silke Busche, Geschäftsführerin der Kur- und Tourismusgesellschaft (KurT): „Nicht alle.“ Es gebe seit der Sanierung einige Nachteile: So reiche das Licht der Bodenlampen nicht aus, die Wege zu erhellen, wenn die Esplanade für Großveranstaltungen bestückt ist. Auch das Säubern sei wegen der wassergebundenen Decke schwieriger.

 Jäger spielte auf die Möglichkeit an, bei den Hauptveranstaltungen künftig Eintritt zu verlangen, wie es in anderen Kommunen auch geschehe. Sie verwies auf die enger werdende Finanzsituation durch die in 2018 wegfallenden Zuweisungen vom Land. Bereits jetzt muss die Stadt ein Defizit im KurT-Haushalt von 1,1 Millionen Euro pro Jahr ausgleichen. Busche betonte indes, dass die KurT handelsübliche Pachten für alle Gebäude an die Stadt zahle, weshalb einiges von dem Geld wieder zurückfließe.

 Mit Blick auf den regionalen Tourismus strich Busche heraus, dass Bad Nenndorf „über den Tellerrand“ schaue. Beispielsweise gebe es Shuttle-Angebote für Übernachtungsgäste, die Veranstaltungen wie den Weihnachtszauber in Bückeburg besuchen wollen. Mit 1200 Betten – davon 500 in Hotels, 700 in Kliniken – verfüge die Kurstadt über das größte Kontingent im Landkreis. Räume für Veranstaltungen mit bis zu 800 Teilnehmern gibt es laut Busche im Umfeld der Wandelhalle. Diese werden auch von überregionalen Unternehmen für Tagungen und Seminare gebucht, so Busche auf Nachfrage Mike Schmidts. Auch Hotels in der Stadt nutzen die Räume für die Bedarfe ihrer Gäste.

 Feuerbach lobte die Arbeit der KurT unter Busches Leitung: „Ich würde den Vertrag verlängern“, sagte Feuerbach mit Blick auf die 20-monatige Restlaufzeit des aktuellen Vertrages der KurT-Geschäftsführerin. gus

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