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„La Forge“ zurück in den Top 100

Riepen / Schmiedegasthaus „La Forge“ zurück in den Top 100

Das „La Forge“ im Schmiedegasthaus Gehrke hat sich einen Platz unter den 100 besten Restaurants in Deutschland zurückgeholt. Das Wirtschaftsmagazin „Capital“ führt die Riepener Sterneküche im jährlichen Ranking auf Platz 93, nachzulesen in seiner Januar-Ausgabe.

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Ihr „La Forge“ ist wieder in den Top 100: Andreas und Ernst-August Gehrke zeigen auf die Hitliste im Managermagazin „Capital“. © pr.

Riepen (rwe). „Ein Gast hat uns darauf aufmerksam gemacht“, freut sich Andreas Gehrke gemeinsam mit Bruder und Küchenchef Ernst-August, es wieder in die Hitliste der deutschen Gourmettempel geschafft zu haben. Nur fünf Betriebe aus Niedersachsen finden sich dort wieder.

Gehrke: „Wir sind davon das einzige privat geführte Haus.“ Das von „Capital“ beauftragte Redaktionsbüro wertet für die Top 100 die Ergebnisse aus den sieben führenden Restaurantführern aus. Der Aufstieg um 16 Punkte im „Gault Millaut“ hat nach Ansicht der Gehrkes dazu beigetragen, es wieder in den Club der Besten geschafft zu haben.

Denn das „La Forge“ findet sich nicht zum ersten Mal in der 100er Liste, war aber rausgefallen. „Es wird immer schwerer, dort oben mit zu spielen“, so Gehrke. Es gebe viele gute junge Köche, die nach einer Ausbildung in Spitzenhäusern nun die elterlichen Betriebe übernehmen oder sich selbständig machten.

„Deutschlands Küchenchefs werden immer besser. Die Konkurrenz ist gnadenlos“, urteilen die „Capital“-Autoren, die Harald Wohlfahrt und seine „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn auf Platz eins setzten (98,8 Punkte). Bester Niedersachse ist Drei-Sterne-Koch Sven Elverfeld mit seinem „Aqua“ im Ritz Carlton in Wolfsburg, der mit 97,3 Punkten aber von Platz drei auf sieben rutschte. Gehrkes 81,3 Punkte hätten 2010 sogar noch für Rang 80 gereicht.

Wie sehr sich der Gourmet-Wettbewerb verschärft hat, zeigt auch eine andere Zahl. So gibt es in der Bundesrepublik heute 237 Sterneköche, vor 15 Jahren waren es laut Gehrke noch 170. Umso mehr erfüllt es ihn mit Stolz, den Namen in der Tabelle zu sehen. Das Restaurant strahle damit auch eine gute Botschaft für Bad Nenndorf für das Schaumburger Land aus.

Was der Platz in der „Capital“-Liste an Umsatz bringt, sei schwer messbar, so Gehrke. „In bare Münze lässt sich das nicht ausdrücken.“ Ein Werbefaktor sei es ohne Frage und auch vorteilhaft, schließlich profitiere das Lokal von der Nähe zur Autobahn. Viele Geschäftsleute machen auf dem Weg in die Benelux-Staaten oder nach Skandinavien einen Abstecher nach Riepen. Gehrke: „So ein Stern ist wie ein kleines Tor zu Welt.“

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