Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Lachen bis der Arzt kommt

Bad Nenndorf Lachen bis der Arzt kommt

Mit seinem aktuellen Programm „Ich bin viele“ hat Jörg Jará die Zuschauer im Kurtheater mit auf eine kurzweilige humoristische Reise durch sein Leben genommen.

Voriger Artikel
Vom Kur- zum Tollhaus
Nächster Artikel
Kommt gar nicht in die Tüte …

Die Puppen von Jörg Jará nehmen kein Blatt vor den Mund und sind sich auch für keinen Witz zu schade.

Quelle: ar

Bad Nenndorf. So versuchte er unter anderem damit umzugehen, dass er Stimmen hört. Dabei begegneten ihm die unterschiedlichsten Charaktere in Form seiner Puppen.

 Diese stellten ihn durch ihre eigenen Probleme vor große Herausforderungen. Den Anfang machte „Erwin Jensen“, der ihn polternd und nervend durch das Programm begleitete. Dessen Witze brachten Jará zur Verzweiflung. „Ein Gynäkologe ist ein Facharzt für Frauenleiden. Ich leide ja auch unter einer Frau.“

 Der Comedian bezog, wo er nur konnte, das Publikum mit ein. Er spielte Szenen seiner ersten Auftritte als Student im Hansa-Theater in Hamburg nach und machte dabei etliche Späße mit Horst und Lea aus der ersten Reihe.

 Ein Gespräch mit einem Foto von Siegmund Freud brachte ihm Hohn über seine Zauberkünste ein. Vogeldame Olga hatte ihre eigenen Probleme. Sie hatte mit der Dunkelheit in ihrer Kiste zu kämpfen. Deswegen verlangte sie immer wieder vehement einen Elektriker, der Licht in ihr Dunkel bringen sollte. Außerdem missfiel ihr, dass Jará sie nicht korrekt festhielt: „Ich hänge hier so rum.“

 Der Bruder von „Herrn Jensen“, ein Psychiater, machte seinem Ruf als zerstreuter Professor alle Ehre. So grübelte er permanent, ob er denn wohl den Herd ausgemacht habe. „Frau Sommer“, 82 Jahre alt und reich an Erfahrungen in menschlichen Beziehungen, machte es Jará auch nicht einfach: „Horst soll mit in meine Kiste.“

 Den Grundstein für die Entscheidung Jaras, Bauchredner zu werden, hatte „Karlchen“ gelegt. Das war eine Holzuppe, die er bei seinen Großeltern auf dem Spitzboden gefunden hatte. wie der Künstler verriet. Nach mehreren Zugaben sprintete der sympathische Flensburger am Publikum vorbei ins Foyer, wo er Autogramme gab und sich auch auf den ein oder anderen Plausch einließ. ar

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg