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Lachsalven Bombardement

Böse Schwestern scharfzüngig im Kurtheater Lachsalven Bombardement

Es ist kein Auge trocken geblieben, als die Bösen Schwestern mit ihrem Programm „Wir warten aufs Christkind“ im Bad Nenndorfer Kurtheater ihr Publikum mit Lachsalven bombardierten.

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Anita und Magda singen mit dem selbst gestrickten Jesuskind auf dem Arm zur Melodie von „Fernando“ (Abba) den Refrain „Von einer Scheunenparty weiß ich nichts.“  

Quelle: ar

Bad Nenndorf.. Im ausverkauften Saal sorgten die beiden Darsteller als Anita und Magda von der ersten Minute für Stimmung, als sie zur Melodie von „Jingle Bells“ auftraten und sich gleich so einiges an den Kopf warfen.

Anita mäkelte am Raumduft herum, der ihrer Meinung nach grässlich nach Maiglöckchen roch. Und Magda hatte keine Lust, schon wieder wegen Anitas ungarischem Gehopse die halbe Nacht in der Notaufnahme zu hocken. Schwungvoll griff sie zur Gitarre, stimmte „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ an, und sofort stimmten alle Zuschauer mit ein.

Temporeich schoss den Besuchern – als Tinnitus-Gruppe, Angehörige der Heimbewohner oder eingeladene Obdachlose tituliert - Spitzzüngiges und Nachdenkliches um die Ohren. Saßen die beiden doch im Herz-Maria-Jesu-Altenheim und warteten auf die Bescherung.

Genüsslich versüßten  sich die beiden als Wiedergutmachung für eine fehlende Schwarzwälder-Kirsch-Torte die Wartezeit mit Sprühsahne auf den „Betonkeksen“ und reichlich Likörchen.  Dabei nahmen sie Begleiter des Alterns wie Hörgeräte, Schrundensalben und Vergesslichkeit schelmisch aufs Korn und teilten auch untereinander kräftig aus.

Gassenhauer wie „Fernando“ von Abba oder „Mama“ von Heintje dichteten die beiden in Weihnachtslieder um, die den Saal in Schwingung brachten. Eine technische Panne überspielte Anita gekonnt. „Ich dachte, das wäre mein Temperament, was hier knallt.“ Anzügliches quittierten die Zuschauer johlend vor Vergnügen, besonders, als das lebensgroße, von Magda selbst gestrickte Jesuskind ins Spiel kam.

Beschwingt traten alle nach diesem vergnüglichen Abend dem Heimweg an. ar

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